Andrang in Kärnten bei neuer Mittelschule
Bislang gibt es noch keine genauen Zahlen, aber eines ist sicher: In Kärnten ist die Nachfrage für den Modellversuch sehr groß.
Noch keine konkreten Zahlen über die Anmeldungen zur "Neuen Mittelschule" (NMS) gibt es in Kärnten und im Burgenland. In Kärnten zeichnet sich aber ein Run auf den an zwei Standorten angebotenen Modellversuch ab, im Burgenland ist die Situation je nach Standort unterschiedlich.
Bekanntgabe
Wie viele Anfragen es tatsächlich gibt, will Egger bekanntgeben, wenn die Anmelde-
Weitere Klassen gefordert.
Aufgrund der vielen Anmeldungen will die Kärntner Landesschulratspräsidentin Claudia Egger (BZÖ) erreichen, dass in Klagenfurt zu den derzeit an zwei Schulstandorten angebotenen 100 Plätzen weitere Klassen hinzukommen und landesweit pro Bezirk zumindest eine Versuchsklasse eingerichtet wird. Konkrete Zahlen bezüglich der Anfragen wollte Egger am Freitag gegenüber der APA zwar noch nicht nennen, ihr Stellvertreter Rudolf Altersberger (SPÖ) spricht aber von zumindest drei Mal soviel Anfragen wie derzeit Plätze zur Verfügung stehen. Mehrere Volksschulklassen hätten die Absicht bekundet, geschlossen überzutreten.
Situation im Burgenland.
Im Burgenland gibt es an den neun Standorten unterschiedliche Entwicklungen. "Ein starker Zustrom war in Mattersburg zu beobachten, und auch in Zurndorf wird es im nächsten Jahr zwei Klassen im Gegensatz zu einer im Vorjahr geben", erklärte Landesschulratspräsident Gerhard Resch gegenüber der APA. Schwieriger sei es für kleine Schulstandorte - "da sind einfach nicht mehr Schüler da", so Resch. Weniger Interesse sei für Standorte mit einer Spezialisierung auf eine Minderheitensprache wie Ungarisch oder Kroatisch vorhanden gewesen. Die Anmeldefrist endet heute, Freitag, die genauen Anmeldungszahlen werden am Montag feststehen.











