Kalifornien: 26-Jähriger starb nach Taser-Einsatz der Polizei
Nach Einsatz der umstrittenen Elektroschockpistole starb ein randalierender 26-Jähriger in einem kalifornischen Krankenhaus.

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Im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein
26-jähriger Mann gestorben, den die Polizei mit einer
Elektroschockpistole hatte ruhig stellen wollen. Wie die Polizei am
Freitag (Ortszeit) mitteilte, seien Beamte in ein Krankenhaus in San
José geschickt worden, um einen Streit zu beenden. Als sie auf einen
Beteiligten mit einer sogenannten Taser-Waffe geschossen hätten, habe
dieser das Bewusstsein verloren.
Wiederbelebungsversuche.
Da der 26-Jährige nicht mehr geatmet habe, hätten die Polizisten
einen Wiederbelebungsversuch gestartet, hieß es weiter. Danach wurde
der Mann in die Notaufnahme gebracht, wo er wenige Minuten später
starb. Zur Klärung des Vorfalls sei eine Untersuchung eingeleitet
worden, teilte die Polizei mit.
Tote.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte am
Dienstag einen Bericht vorgestellt, wonach von 2001 bis August 2008
in den USA 334 Menschen nach der Anwendung einer Taser-Waffe starben.
Laut medizinischen Berichten und Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft
sei in mindestens 50 Fällen der Schuss mit der Elektroschockpistole
die Todesursache gewesen. Im Herbst vergangenen Jahres hatte in
Kanada der Tod eines 40-jährigen Polen für Empörung gesorgt. Er war
gestorben, nachdem Polizisten auf dem Flughafen von Vancouver ihn mit
einem Taser überwältigt hatten.
Features
Fakten
Ex-Justizministerin Berger (SPÖ) hatte den Gebrauch sogenannter Taser-Pistolen im Strafvollzug vorerst ausgesetzt. Der UN-Ausschuss gegen Folter hatte den Taser-Einsatz als mögliche "Form von Folter" bezeichnet, der in bestimmten Fällen zum Tod führen könne.












