Pfiati, Kärnten! Auswandern auf Kärntnerisch
Auswandern liegt im Trend - zumindest im Fernsehen, wie deutsche Dokus beweisen. Wir haben drei Kärntner aufgespürt, die ihre Koffer gepackt haben.

Foto © APAViele erfüllen sich den Traum vom Leben im Urlaubsparadies und wandern dorthin aus
Der Traum vom Leben im Urlaubsparadies ist zwar nicht neu, aber derzeit erfreut er sich eines medialen Aufschwungs. Dies zeigen Dokus auf deutschen Fernsehkanälen, die Auswanderer bei ihren ersten Schritten in die neue Heimat begleiten - und neuerdings auch Rückwanderer. Die Kleine hat bei Kärntnern nachgefragt: Warum haben sie sich dieses Land ausgesucht und was erhoffen sie sich vom Leben jenseits von Käsnudeln und Reindling?
Australischer Königstraum.
Es war im Jahr 1968 als Günther Jank, frisch gebackener HTL-Absolvent aus Völkermarkt, seinen Rucksack packte und der Heimat den Rücken kehrte. "Es war die Abenteuerlust, die mich trieb", sagt der heutige Besitzer eines Computer- und Elektronikgeschäftes in Perth, Australien. Bevor er in dieser schönen Stadt am weißen Sandstrand landete, verschlug es ihn noch für geraume Zeit nach Kapstadt und in die USA. Große oder gar konkrete Pläne für seine Zukunft hatte er nie im Gepäck, "und trotzdem lebe ich heute wie ein König", schwärmt Jank von bestem Wetter und menschenleeren Stränden. Aber geschenkt bekommt man auch in Australien nichts. 50-Stunden-Wochen sind keine Seltenheit. Vor zwei Jahren besuchte Jank Kärnten zuletzt. Der Kontakt zu Familie und Freunden ist ihm wichtig. "Kärnten ist die Heimat und die vergisst man nicht. Selbst wenn der Nebel nervt." Er kann sich sogar vorstellen, später die Sommer in der "alten" Heimat zu verbringen.
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Günther Jank mag Hunde menschenleere SträndeFoto © KK











