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    Zuletzt aktualisiert: 20.02.2008 um 18:58 Uhr

    "Atlantis" nach zwei Wochen sicher gelandet

    Die Besatzung der US-Raumfähre "Atlantis" ist zuhause angekommen. Seit heute haben sie wieder Erde unter den Füßen. Am 11. März wird jedoch die nächste Crew mit einem Shuttle von Cap Canaveral ins All starten.

    Gut is gangen, nix is g'schehn

    Foto © APGut is gangen, nix is g'schehn

    Die US-Raumfähre "Atlantis" ist nach knapp zwei Wochen im All sicher am Kennedy-Raumfahrtzentrum in Florida gelandet. Das Shuttle setzte am Mittwoch um 15.07 Uhr auf der Landebahn in Cape Canaveral auf. Die "Atlantis"-Besatzung hatte auf ihrem Flug das europäische Forschungslabor "Columbus" ins All gebracht und an die Internationale Raumstation ISS montiert. Damit hat die europäische Raumfahrtagentur ESA nun erstmals eine ständige Präsenz im All.

    Auch Europäer waren an Bord. Neben dem Deutschen Hans Schlegel war auch der französische ESA-Astronaut Leopold Eyharts zur ISS geflogen. Er blieb dort und löste den Flugingenieur Dan Tani ab, der vier Monate im All verbrachte. Tanis geplante Rückkehr hatte sich um zwei Monate verzögert, weil der Start der "Atlantis" wegen eines defekten Tanksensors mehrfach verschoben wurde.

    Nächster All-Ausflug schon geplant. Shuttle-Kommandant Stephen Frick dankte nach der Landung der Flugleitung, die sie sicher geführt und nach Hause gebracht habe. Die NASA-Experten in Cap Canaveral bereiten unterdessen schon den nächsten Shuttle-Start vor, der für den 11. März geplant ist. Bis die Raumfähren 2010 planmäßig außer Dienst gestellt werden, sollen sie noch elfmal zur ISS fliegen, um die Station zu komplettieren, viermal in diesem Jahr.

    Außer Kontrolle geratenen Spionagesatelliten. Die Landung der "Atlantis" stand etwas unter Zeitdruck, weil das US-Militär kurz nach der Rückkehr der Raumfähre einen außer Kontrolle geratenen Spionagesatelliten abschießen will, bevor dieser in die Erdatmosphäre eintritt. Dadurch soll verhindert werden, dass hochgiftige Gase aus dem Treibstofftank des Satelliten auf die Erde gelangen. Der Abschuss könnte bereits in der Nacht zum Donnerstag stattfinden. Die Trümmer des Satelliten, die innerhalb weniger Tage verglühen sollen, hätten im Fall einer späteren Landung das Shuttle bei seinem Wiedereintritt in die Atmosphäre gefährden können. Die höher fliegende ISS ist durch die Satelliten-Trümmer nicht gefährdet.


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    Fakten

    "Columbus" ist der wichtigste europäische Beitrag zur Internationalen Raumstation. In dem Labor soll zehn Jahre lang das Verhalten von Stoffen, Einzellern und wirbellosen Tieren in der Schwerelosigkeit untersucht werden.

    Foto

    Foto © APA | NASA-TV

    Bild vergrößernAtlantis-Kommandant Steve Frisk (l), ESA-Spezialist Hans Schlegel und Shuttle-Pilot Alan PoindexterFoto © APA | NASA-TV

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