Tuberkulose: Hort-Kinder von Betreuerin infiziert?
Nach der Tuberkulose-Diagnose bei einer Hort-Betreuerin in Wien hat sich der Verdacht erhärtet, dass auch Kinder angesteckt wurden.
Nach der Tuberkulose-Diagnose bei einer
Hort-Betreuerin in Wien hat sich der Verdacht erhärtet, dass sich
drei ihrer Schützlinge ebenfalls mit der Lungenkrankheit infiziert
haben. Insgesamt sechs Kinder der Einrichtung werden seit Mittwoch im
Wilhelminenspital betreut, sagte Birgit Wachet, Sprecherin des Wiener
Krankenanstaltenverbundes (KAV) am Freitag zur APA. Eines davon sei
erst am Donnerstagabend aufgenommen worden.
In Behandlung.
Die drei Kinder, bei denen die bisherigen Untersuchungsergebnisse
für Tuberkulose (TBC) sprechen, werden bereits mit einer
entsprechenden Therapie behandelt, so Wachet. Auch bei den restlichen
Hort-Besuchern, die sich im Spital befinden wurde eine vorbeugende
Behandlung eingeleitet. Die Befunden stehen bei diesen Kindern
allerdings noch aus. In den kommenden Tagen sollen weitere Kinder aus
dem Hort per Schnell-Test auf TBC untersucht werden. Bei TBC handle
es sich um eine schwere Erkrankung, die zwar langwierig aber
grundsätzlich gut behandelbar sei.
Diagnose.
Die Lungenkrankheit TBC soll bei der Betreuerin Ende Jänner
diagnostiziert worden sein. Das berichtete die "Neue Kronen Zeitung"
(Freitagsausgabe). Die Frau soll auch bei einer Sportplatz-Kantine in
der Nähe von Wien gearbeitet haben. Bei den dort sofort eingeleiteten
Reihenuntersuchungen habe es keine Verdachtsfälle gegeben.
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Fakten
Die Tuberkulose (kurz TBC)ist eine Infektionskrankheit. Die WHO schätzt, dass in den nächsten zehn Jahren 30 Millionen Todesfälle eintreten werden. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch Tröpfchen-
infektion von erkrankten Menschen in der Umgebung.











