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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2008 um 15:28 Uhr

Schon zwölf Tote durch Tropensturm "Fay" in den USA

Der Sturm traf am Samstag zum vierten Mal auf Florida - das ist meteorologischer Rekord. Neben zwölf Todesopfern, "hinterließ" der Sturm Hochwasser, zerrissene Stromleitungen und beschädigte Häuser.

Bisherige Bilanz in den USA: Zerstörung und zwölf Tote

Foto © APBisherige Bilanz in den USA: Zerstörung und zwölf Tote

Der Tropensturm "Fay" hat bei seinem tagelagen Zug über Florida und den Süden der USA mindestens zwölf Menschen in den Tod gerissen. Allein im "Sonnenscheinstaat" kamen elf Menschen ums Leben, im benachbarten Bundesstaat Georgia starb ein weiterer Mensch, wie CNN am Sonntag meldete. Die meisten kamen durch Verkehrsunfälle um oder ertranken.

Kein Strom. In Georgia fiel in tausenden Haushalten der Strom aus. "Fay" suchte die nordöstliche Golfküste der USA am Wochenende zwar weiter mit heftigen Regenfällen heim, wurde aber in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) zu einem tropischen Tiefdruckgebiet herabgestuft.

Rekord. Der Sturm war am Samstag nach einem Zick-Zack-Kurs über Florida zum vierten Mal auf Land getroffen - laut US-Medien ein Rekord. Im Laufe des Sonntags erwartete das US-Hurrikanzentrum das sterbende Unwettersystem auf seinem Weg Richtung Westen über Alabama und Mississippi, bevor es am Montag in Louisiana eintrifft. Meteorologen warnten, dass "Fay" weiterhin für heftigen Regen sorgen kann.

Enorme Schäden in der Landwirtschaft. Nach Angaben von Floridas Gouverneur Charlie Crist könnte der Sturm alleine in der Landwirtschaft des Bundesstaates einen Schaden von 20 Millionen Dollar (rund 14 Millionen Euro) angerichtet haben. Tausende Häuser wurden darüber hinaus unter Wasser gesetzt. Crist bat die Bundesregierung in Washington um zusätzliche Hilfen in Höhe von 20 Millionen Dollar. US-Präsident Bush hatte am Freitag bereits den Notstand für "Sonnenscheinstaat" erklärt.

Tropensturm "Julio". Über dem Ostpazifik bildete sich unterdessen der Tropensturm "Julio". Er wird nach Berechnungen der Meteorologen am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit) die Südspitze der mexikanischen Halbinsel Baja California (Niederkalifornien) erreichen. Dort haben die Behörden eine Sturmwarnung herausgegeben. Der Wirbelsturm erreichte in seinem Zentrum Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde. Die Meteorologen erwarteten, dass er sich noch leicht verstärken wird, ehe er auf das Festland trifft.


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Grafik © APA

Grafik vergrößernEntstehung eines WirbelsturmesGrafik © APA

Hurrikan

Als "Hurrikan" wird ein tro-
pischer Wirbelsturm
dann bezeichnet, wenn er mindes-tens die Windgeschwindigkeit "Orkan- stärke" (117,7 km/h) erreicht und sich im Atlantik, im Nordpazifik östlich der Datumsgrenze oder im Südpazifik östlich von 160° Ost entwickelt.

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