Opel Astra mit zwölf Insassen in Bayern unterwegs
Ein Opel Astra erwies sich für eine Großfamilie aus dem Kosovo als wahres Raumwunder. Zwölf Menschen schälten sich bei einer Polizeikontrolle in der Nähe des bayerischen Bad Reichenhall aus dem Kombi.
Foto © www.pixelio.de/chrisZwölf Menschen passten in ein ähnliches Modell
"Das Wageninnere war praktisch
komplett mit Menschenkörpern ausgefüllt, deren Anzahl sich von außen
gar nicht erfassen ließ", teilte die Polizei am Mittwoch mit.
Marodes Auto. Insgesamt sieben Erwachsene und fünf Kinder seien in dem maroden
Auto mit rund 350.000 Kilometern auf dem Tacho illegal nach
Deutschland eingereist. Während Fahrer- und der sechsjährige
Beifahrer verhältnismäßig bequem reisten, teilten sich drei Kinder
und drei Erwachsene die Rückbank. Drei weitere Erwachsene und ein
Kind saßen im Kofferraum des Kombis mit niederländischem
Nummernschild, als die Polizei den für fünf Insassen zugelassenen Pkw
am Dienstag stoppte.
Bequemer per Bahn. Die Behörden nahmen den 24-jährigen Fahrer des Großtransports in
Untersuchungshaft. Die übrigen Familienmitglieder seien in die
Asylaufnahmestelle nach München gebracht worden. "Diesmal reisten sie
jedoch bequemer, nämlich mit der Bahn", hieß es von der Polizei.










