Grippe: EU-Zentrum ruft zur Impfung auf
EU-Zentrum für Krankheitskontrolle warnt vor einer signifikanten Influenza-Aktivität in 13 europäischen Staaten, darunter auch Österreich. Vergangene Woche gab es allein in Wien rund 16.300 Neuerkrankte.

Foto © APAIn Österreich wenig beliebt: die Grippe-Impfung
Das Europäische Zentrum für
Krankheitskontrolle (ECDC) fordert verstärkt zur Influenza-Impfung
auf. Laut den Daten des EU-Büros in Stockholm und gemäß den
Informationen des europäischen Influenza-Überwachungssystems (EISS)
breitet sich die Erkrankungswelle derzeit in ganz Europa aus.
Welle in 13 EU-Staaten.
"In dieser Woche gibt es bereits eine signifikante
Influenza-Aktivität in 13 europäischen Staaten, so in Österreich,
Bulgarien, Frankreich, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, den
Niederlanden, Portugal, Slowenien, Spanien, die Schweiz und in
Großbritannien", hieß es in einer Aussendung.
Übertragung in der Arbeit.
Das ECDC schätzt, dass die saisonale Influenza in Europa jedes
Jahr zwischen 40.000 und 220.000 Todesfälle verursacht. Während in
den vergangenen Jahren die Influenza A-Viren (H1) regelmäßig für
Kinder besonders belastend gewesen wäre, würden in dieser Saison in
Irland, Spanien, der Schweiz und Großbritannien auffallend viele
Erwerbstätige erkranken.
Kontakt vermeiden.
Einfache hygienische Maßnahmen, das
Vermeiden von Menschenansammlungen könnten die Verbreitung der
Influenza begrenzen. Zumindest ältere Menschen und chronisch Kranke
sollten sich möglichst schnell gegen die Influenza impfen lassen,
wenn sie das nicht schon sind.
Über 16.000 Neuerkrankte in Wien.
Vergangene Woche gab es allein in Wien rund 16.300 Neuerkrankte.
Die Österreicher sind traditionell in Sachen Influenza "Impfmuffel".
Nur 18 Prozent ließen sich vergangenes Jahr immunisieren, unter den
Angehörigen der Gesundheitsberufe gar nur 17 Prozent.
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Zum Thema
Gesundheits-Tipps
Influenza-Symptome
Symptome treten ganz plötz-
lich, innerhalb von
wenigen Stunden auf. Meist beginnt die Grippe mit
starken Kopf- und Gliederschmerzen, Frösteln bis hin zu schwerem
Schüttelfrost, Schweißaus-
brüchen und Fieber. Atem-
wegsbeschwerden, Husten und Halsschmerzen. In der Regel dauert
eine komplika-
tionslose Influenzaerkrankung ein bis zwei Wochen, wobei
fünf bis sechs Tage im Bett zugebracht werden müssen.
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