Kämpferisch ins neue Jahr
Abwehrkämpferbund kritisiert bei Neujahrstreffen den Heimatdienst als "Vorfeldorganisation der Slowenen".
Beim Neujahrstreffen des Kärntner Abwehrkämpferbunds (KAB) ging Landesobmann Fritz Schretter hart mit dem Heimatdienst ins Gericht: Dieser sei "eine Vorfeldorganisation der Slowenen". Begründung: Der Heimatdienst arbeite mit dem Zentralverband der Slowenen zusammen. "Diese Vorgangsweise ist ein Zynismus gegenüber den Opfern der Slowenen in Kärnten, die rund um die Volksabstimmung viel zu leiden hatten", wetterte Schretter. Positiv bewerteten der KAB-Obmann sowie Kameradschaftsbund-Präsident Engelbert Tautscher die Gründung von "Unser Kärnten": "Diese Partnerschaft funktioniert. Wir sind gemeinsam das Sprachrohr der Kärntner Bevölkerung."
Konsengruppe. "Unser Kärnten"-Obmann Rudolf Gallob zeigt sich zufrieden, weil "wir uns als Kärntner Konsensgruppe in der Wiener Politik Gehör verschafft haben. Wir sind aber nicht gegen die Slowenen, sondern gegen die unter Mithilfe des Verwaltungsgerichtshofes angedrohte überhöhte Anzahl an zweisprachigen Ortstafeln." Gallob freut sich, dass bisher "keine der 140 geforderten neuen zweisprachigen Ortstafeln aufgestellt wurde."
"Kärntner Bauern. Mit dem "Kärntner Bauer" geehrt wurden Gertraud Simschitz und Siegrid Koschat (Bürgerfrauen Klagenfurt), Karl Steiner (KAB-Obmann Wolfsberg) und Friedrich Pegrin (KAB Ortsgruppe Klagenfurt).











