Die Schweinebauern bekommen ein Hilfspaket
Nicht die ganze steirische Landwirtschaft blickt mit Zuversicht in die nähere Zukunft.

Foto © APAHilfe für Schweinebauern
Der Konsumenten Leid ist des Bauern Freud. Die allgemeine Einschätzung der Agrarbranche ist, dass die Lebensmittelpreise 2008 hoch bleiben und die Erlöse der Landwirtschaft ebenfalls. Das wird von den Agrariern aber nur ungern ausgesprochen. In einer Vorschau auf 2008 sprach Agrar-Landesrat Johann Seitinger gestern deshalb von einem "turbulenten Jahr".
Belastungen und Auflaen. Die Märkte würden viele Veränderungen bringen, die Politik durch Gesetzesänderungen speziell den steirischen Landwirten neue Belastungen und Auflagen. Seitinger bemühte sich aufzuzeigen, dass die heimischen Bauern die geringste Schuld am Hoch der Preise treffe. In den USA würde ein Fünftel der Getreideernte zu Äthanol-Treibstoff verarbeitet, das sei neben Konsumtrends in Asien der Faktor, der die Preise am meisten treibe.
Hilfestellung. Während speziell die Getreide- und Milchbauern gute Chancen vorfinden, befindet sich die Schweinebranche seit Monaten in einem existenzbedrohenden Tief. ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer hörte sich die Sorgen der Schweinebauern an und sagte eine Hilfestellung zu, weil es um nicht weniger als die Erhaltung des Sektors gehe. Es werde ein Hilfspaket geschnürt, dessen Details in den nächsten Tagen verhandelt werden, erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer.











