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    Zuletzt aktualisiert: 05.01.2008 um 23:45 Uhr

    Renovierung vieler Kirchen muss warten

    Kärntens 1037 Kirchen gilt es zu erhalten. Obwohl rund sieben Millionen Euro pro Jahr verbaut werden, muss manch renovierungsbedürftiges Gotteshaus auf Neuerung lange warten.

    Bei 1037 Kirchen im Land gibt es immer was zu tun! Aber nicht immer stehen gleich so große Arbeiten an wie 2005 in der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena in Völkermarkt

    Foto © BudaiBei 1037 Kirchen im Land gibt es immer was zu tun! Aber nicht immer stehen gleich so große Arbeiten an wie 2005 in der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena in Völkermarkt

    Wer ein Haus sein Eigen nennt, kennt dieses Spiel: Ist man erst einmal mit den aufwändigen Arbeiten am Dach fertig, kann man gleich mit den alten Fenstern weitermachen . . .

    1037 Kirchen. Mit einem Haus allein wären die fünf Mitarbeiter des kleinen Büros der Bauabteilung der Diözese jedoch sicherlich unterfordert. Sie kümmern sich um den Erhalt von 1037 Kirchen in ganz Kärnten. "Es geht im Kreis herum, überall gibt es etwas zu tun", sagt Friedrich Breitfuss, Leiter der Abteilung. Zuständig ist das Team nicht nur für die bauliche Instandhaltung der Kirchen, sondern auch für die aufwändigen Innenrenovierungen, für Restaurationen von Altären, Statuen, Kunstwerken.

    600 Profanbauten. Schließlich kommen noch 600 Profanbauten hinzu. Also Pfarrhöfe, Kindergärten, Büros und Wirtschaftsgebäude, die es ebenfalls zu erhalten gilt. Kontakt hält das Büro nicht nur zu zahlreichen Baufirmen, Tischlern, Maurern und Elektrikern in ganz Kärnten, sondern auch zu Spezialfirmen und Restauratoren in aller Welt. "Aber alle Arbeiten, die vor Ort geleistet werden können, geben wir auch vor Ort in Auftrag", sagt Breitfuss. Die 7,4 Millionen sollen schließlich im Land bleiben.

    2000 Firmen. Und vor Ort heißt tatsächlich vor Ort. "Wir haben Adressen von 2000 Firmen aus ganz Kärnten. Mit etwa 1000 Firmen arbeiten wir im Jahr zusammen", sagt Breitfuss. Kein Wunder, schließlich wird an 300 Orten im Jahr gebaut. "Es ist uns wichtig, die Arbeiten von regionalen Firmen ausführen zu lassen", sagt Breitfuss. Die Anrainer hätten eben einen ganz besonderen Bezug zu ihrer Kirche, was für einen erfolgreichen Baufortschritt spricht. Nicht immer sind es große Projekte, wie etwa eine komplette Innenrenovierung oder ein neues Dach. "Oft muss nur eine Dachrinne erneuert werden." Versucht wird, schnell zu reagieren, um einen gewissen Gebäudezustand halten zu können. Langfristig kommt das günstiger, als zu warten.

    Mehr Geld nötig. Das Geld für die Renovierungen stammt übrigens zu 80 Prozent aus dem Topf der katholischen Kirche (Kirchenbeitrag, Spenden und Eigenmittel der Pfarre). 20 Prozent steuern Bund und Land bei. Dennoch warten viele Kirchen lange auf eine Renovierung. "Wir könnten natürlich viel mehr Geld brauchen", sagt Breitfuss. Sieht er verblasste Fresken oder baufällige Kirchtürme, möchte der Kunstliebhaber am liebsten gleich starten. "Das liebe Geld wird zunehmend zum Problem", sagt Breitfuss. Die Schere zwischen Ein- und Ausnahmen wird spürbar, da die Zuschüsse aus dem Kirchenbeitrag nicht ansteigen werden, die Kosten für Instandhaltungen und Renovierungen aber stetig steigen.

    BERNADETTE MAYR

    Kostenpunkt

    Für Renovierungen wurden im Jahr 2007 rund 7,4 Millionen Euro ausgegeben. Das Geld bleibt im Land und sichert so rund 130 Dauerarbeitsplätze.

    Finanzierung

    80 Prozent stammen aus dem Topf der Kirche, 20 Prozent kommen aus Bundes- und Landesmitteln.

    Große Projekte

    Abgeschlossen werden konnten noch im Jahr 2007 die Projekte in den Pfarren St. Egid, St. Veit, St. Marein und Wolfsberg.

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