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Zuletzt aktualisiert: 03.01.2008 um 08:25 Uhr

Neun Verkehrstote weniger als 2006

Knapp 3000 Unfälle auf Kärntens Straßen im Vorjahr. Mehr Schäden durch Alkolenker.

Die endgültige Verkehrsunfallsbilanz 2007 wird erst in gut zwei Monaten vorliegen. Bei den Statistikern der Verkehrsabteilung im Landespolizeikommando zeichnet sich aber ab: Im Vergleich zu 2006 wird die Unfall-Gesamtzahl mit knapp 3000 für das abgelaufene Jahr 2007 annähernd gleich bleiben. Erfreulich: Im Vorjahr starben mit 58 um neun Menschen weniger auf Kärntens Straßen als 2006.

Zurückgegangen. "Gezielte Themenschwerpunkte, wie wir sie seit einiger Zeit verfolgen, scheinen erste Früchte zu tragen", sagt Hans Peter Mailänder, stellvertretender Leiter der Verkehrsabteilung. So ist die Zahl der Sachschadenunfälle durch Alkoholeinfluss von 428 im Jahr 2006 auf 371 im Vorjahr zurückgegangen.

Alko-Unfälle. Dafür musste man bei Alko-Unfällen mit Personenschaden eine Steigerung von 140 im Jahr 2006 auf 154 im Vorjahr hinnehmen. "Alkohol am Steuer und überhöhte Geschwindigkeit bleiben auch heuer Hauptthemen unserer Arbeit", kündigt Mailänder eine weitere Verdichtung der Kontrollen an. Gleichzeitig nimmt die Polizei Unfallhäufigkeitsstellen besonders ins Visier. "Wenn sich etwa herausstellt, das auf einem bestimmten Straßenstück besonders viele Unfälle, zum Beispiel zwischen 16 und 18 Uhr ereignen, ist es an der Zeit, zu handeln", sagt Mailänder.

Mehr Präsenz. Dabei reicht die Palette der Maßnahmen von erhöhter Polizeipräsenz bis hin zu Vorstößen baulicher Veränderungen. Durch die digitalen Radargeräte eröffnen sich der Polizei völlig neue Möglichkeiten zur Geschwindigkeitsüberwachung.

Verkehrssicherheitsprogramm. "Hier geht es nicht um Schikanen oder das viel zitierte schnelle Abkassieren, sonderen vielmehr um die Sicherheit", betont Mailänder. Auch 2008 werde man ein Verkehrssicherheitsprogramm umsetzen, welches darauf abzielt, die Zahl der Toten und Verletzten zu reduzieren.

PETER KIMESWENGER

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