Zahl der Morde in New York und Chicago auf Tiefstand
Jedoch Anstieg in Städten wie Baltimore, Atlanta und Miami
In New York und Chicago ist die Zahl der Morde 2007 auf den niedrigsten Stand seit mehr als 40 Jahren gesunken. Bis zum 23. Dezember wurden in New York 479 Tötungsdelikte registriert, 17 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hält der Trend an, so wurden in diesem Jahr die wenigsten Morde seit Beginn verlässlicher Aufzeichnungen 1963 verübt. Das Allzeithoch lag 1990 bei 2.245 Morden.
435 Morde. In Chicago erwarten die Behörden die niedrigste Zahl seit 1965, als 395 Morde registriert wurden. In diesem Jahr wurden bis zum 26. Dezember 435 Tötungsdelikte gezählt. Anfang des Jahrzehnts waren es häufig mehr als 600 pro Jahr. Für den Rückgang macht die Polizei in Chicago unter anderem das harte Vorgehen gegen kriminelle Banden, Waffen und Drogen verantwortlich. In New York verweisen Experten unter anderem darauf, dass inzwischen in Gegenden mit hoher Kriminalitätsrate mehr Polizisten eingesetzt würden als anderswo.
Bandenkriminalität. In Städten wie Baltimore, Atlanta und Miami wurde dagegen ein Anstieg der Zahl der Morde verzeichnet. Die Polizei nannte als Gründe eine Zunahme der Bandenkriminalität und die zunehmende Verbreitung von Schusswaffen.










