Österreicher blicken 2008 weniger optimistisch entgegen
Die Österreicher sind für 2008 zwar zuversichtlich, der Optimismus geht aber leicht zurück, wie eine neue IMAS-Umfrage zeigt.

Foto © APA
Der Optimismus der Österreicher für das bevorstehende
Jahr ist heuer zwar noch hoch, aber geringer als zu Silvester 2006.
Das geht aus den Antworten auf die seit 1972 gestellte und inzwischen
schon Tradition gewordene "Silvesterfrage" des Linzer
Meinungsforschungsinstituts IMAS hervor, deren Auswertung am Freitag
veröffentlicht worden ist. Für das zu Ende gehende Jahr 2007 ist
hingegen ein großer Teil der Bevölkerung voll des Lobes.
Bei der IMAS-Umfrage gaben 53 Prozent der Befragten an, sie
blicken positiv ins neue Jahr. Für die Meinungsforscher zeigt sich
darin ein leichtes Einknicken der Zuversicht. Denn vor einem Jahr war
der Anteil der Optimisten um vier Prozentpunkte höher. Der damalige
Wert ist nur vom Dezember 1989 - mit einem Anteil von 62 Prozent
Optimisten - übertroffen worden. Die wenigsten Zuversichtlichen (26
Prozent) haben die Meinungsforscher im Dezember 1982 festgestellt.
Junge sind zuversichtlich.
Vor allem Maturanten und Universitätsabsolventen (74 Prozent)
sowie die junge Generation unter 30 Jahren (66 Prozent) gehen 2008
mit Zuversicht entgegen. 23 Prozent der Befragten sind hingegen heuer
zu Silvester skeptisch, weitere 18 Prozent sind sogar ausdrücklich
besorgt. 5 Prozent machten keine Angaben. Überdurchschnittlich
gedämpfte Erwartungen haben Senioren (54 Prozent), Personen mit
einfacher Schulbildung (51 Prozent) sowie ungelernte Arbeiter (50
Prozent), die auch die schlechtesten beruflichen Perspektiven haben.
Gutes Jahr 2007.
65 Prozent der Befragten konnten von einem zumindest ziemlich
guten Jahr 2007 berichten. Überdurchschnittlich zufrieden sind die
unter 30-Jährigen, Maturanten und Akademiker sowie Angestellte. 35
Prozent äußerten sich unzufrieden. Für 5 Prozent sind die vergangenen
zwölf Monate wirklich schlecht gelaufen. 26 Prozent der unzufriedenen
Personen haben dafür gesundheitliche Gründe, 20 Prozent
wirtschaftliche verantwortlich gemacht. Private Ursachen gaben 16
Prozent an. Für 35 Prozent sind auch mehrere dieser Gründe oder
Features
Fakten
IMAS führte im November und Dezember persönliche Interviews mit 1.000 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ausgewählten Personen ab 16 Jahren durch.












