Betrügerin holte sich 250.000 Euro vom Staat
Slowakin meldete schwangere Landsfrauen bei Scheinfirmen an und kassierte Sozialleistungen.
Mindestens 250.000 Euro Schaden soll eine slowakische
Betrügerin verursacht haben, die schwangeren Landsfrauen finanzielle
Unterstützung durch österreichische Sozialeinrichtungen versprochen
und das Geld eigennützig kassiert haben soll. Die mutmaßliche Täterin
wurde festgenommen und befindet sich in Haft, teilte die Wiener
Polizei in einer Aussendung mit.
Schwangere Frauen. Die 41-jährige Jana M. soll dabei folgendermaßen vorgegangen sein:
Sie meldete die schwangeren Frauen bei österreichischen Scheinfirmen
an und stellte dann nach der Geburt mit Hilfe der Geburtsurkunde
finanzielle Forderungen an den österreichischen Staat - Kindergeld,
Familienbeihilfe, usw. Anstatt wie versprochen das Geld in die
Slowakei an die Betroffenen weiterzuleiten, kassierte sie es selbst
ein. Auch Handyverträge und Kredite schloss sie unter den Namen der
Betrogenen ab - Handyrechnungen und Kreditraten wurden nicht bezahlt.
Im April aufgeflogen. Aufgeflogen war die Tat im April dieses Jahres, als fünf
betroffene Frauen bei der Polizei Anzeige erstatteten, weil sie das
ihnen versprochene Geld nie erhalten hatten. Gegen die slowakischen
Frauen, die auf Jana M. hereingefallen waren, liegt zurzeit kein
Betrugsverdacht vor. Auch Regressionsforderungen sind aus Sicht der
Polizei ausgeschlossen.
Festgenommen. Die mutmaßliche Betrügerin wurde festgenommen. Es wird aber
vermutet, dass es noch weitere Geschädigte gibt. Hinweise erbittet
die Polizei an das Kriminalkommissariat Nord, Gruppe Stetzl unter der
Telefonnummer (01) 31310/67220 DW oder den Journaldienst unter der DW
67800.
Features
Fakten
Slowakin meldete schwan-
Hinweise
Die Polizei bitte um Hinweise an das Kriminalkommis-











