Lauter Gastarbeiter, die unsere Sprache sprechen
Immer mehr Deutsche strömen auf den Österreichischen Arbeitsmarkt. Auch in Kärnten arbeiten schon über 3436 aus dem Nachbarland.

Foto © APA/NietfeldIn Kärnten arbeiten inzwischen über 3.436 Menschen aus Deutschland
Ausländische Arbeitnehmer": Wer das hört, denkt an Gastarbeiter aus dem ehemaligen Jugoslawien, die bei uns bis zur Erschöpfung am Bau arbeiten und ihr Geld in die Heimat schicken.
Top-Positionen. Mittlerweile stammen aber immer mehr dieser ausländischen Arbeitnehmer aus Deutschland, arbeiten wohl auch bis zur Erschöpfung, aber das nicht nur in der Gastronomie sondern oft genug in Top-Positionen. Und wesentlichster Unterschied: Sie leben hier und wollen hier bleiben. Wegen der landschaftlichen Schönheit, wegen dem Essen, wegen der Leute. Die Kleine Zeitung portraitiert vier Deutsche Gastarbeiter. Ihr gemeinsames Kärnten-Resümee: Vor allem der Anfang ist schwer. "Man spricht im Grunde die selbe Sprache, wird aber nicht zwingend verstanden", meint City-Arkaden-Managerin Tanja Lewin.
"Kommen zurück". Doch auch im Ausblick sind sie sich einig: "In Kärnten wird immer ein Standbein bleiben. Hierher kommen wir zurück." Im übrigen: Lange werden sie sichnicht mehr alleine fühlen: Spätestens bei der Fußball-EM kommt der nächste Schwall an Deutschen - von denen sicher einige bleiben werden.












