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Zuletzt aktualisiert: 07.12.2007 um 13:33 Uhr

Kärntner Wasserstiftung will Trinkwasser sichern

Das heimische Wasser soll "für die Allgemeinheit" gesichert werden und die überregionalen Wasserversorgungsschienen ausgebaut werden.

Die von Wasserwirtschaftsreferent Landesrat Reinhart Rohr ins Leben gerufene und von Regierung und Landtag einstimmig beschlossene Kärntner Wasserstiftung hat sich Donnerstagabend konstituiert. Das geht aus einer Aussendung des Büros von asserwirtschaftsreferent Rohr hervor.

Ziel der Stiftung sei es, überregional bedeutende Quell- und Grundwasservorkommen über die öffentliche Hand dauerhaft für die Allgemeinheit zu sichern und "Spekulantentum zu entziehen", heißt es. Neben der Sicherung der Ressourcen garantiere die Stiftung auch in Zukunft sozial verträgliche Wasserpreise. Für Rohr bedeutet die Kärntner Wasserstiftung die Absicherung des heimischen Trinkwassers und einen weiteren Ausbau der überregionalen Wasserversorgungsschienen.

Als erstes Stiftungsvermögen hat das Land die Wasserressourcen des Brunnens Gablern und die Wassernutzungsrechte der beiden Brunnen Traundorf eingebracht. Zum weiteren Ankauf bedeutsamer Quell- und Grundwasservorkommen sollten Mittel aus dem Kärntner Zukunftsfonds bereitgestellt werden, so Rohr. Die Kärntner Wasserstiftung wird über die zuständige Wasserwirtschaftsabteilung abgewickelt. Die Schaffung der notwendigen Infrastrukturmaßnahmen zur Verteilung des Wassers werde wie schon bisher über die Gemeinden bzw. Wasserverbände erfolgen, erklärte der Wasserwirtschaftsreferent.

Wasserversorgung

Im Vorjahr wurden in Kärnten 68 Kilometer Leitungen und fünf Behälter mit 980 Kubik-meter Nutzinhalt errichtet.

Trinkwasser-Ringschluss. Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Arbeit liege auf der kontinuierlichen Umsetzung des Kärntner Trinkwasser-Versorgungskonzeptes, so Rohr weiter. Ziel sei es, den Kärntner Zentralraum mittelfristig durch einen Trinkwasser-Ringschluss zu verbinden. Eines dieser Standbeine sei die Wasserschiene aus dem Krappfeld nach Klagenfurt, wodurch die Landeshauptstadt samt den Umlandgemeinden bezüglich Versorgungssicherheit in Zeiten des Spitzenbedarfes und bei Trockenperioden zusätzlich abgesichert werde. Auch der Planung einer Wasserschiene aus dem Jauntal bis in den Wörthersee-Raum stehe nichts mehr im Wege, teilte Rohr mit.


Wasserwirtschaft

Landesmittel in Höhe von knapp 33 Millionen Euro ergaben im Vorjahr ein Gesamtinvestitionsvolumen von über 100 Millionen Euro, so Rohr.

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