Behindertenbetreuer als Sextäter verurteilt
30-Jähriger verging sich an vier Buben. Zwei weitere Missbrauchstäter wurden verurteilt.

Foto © APA/SymbolbildDrei Verurteilungen erfolgten am Montag am Landesgericht Klagenfurt
Drei Fälle von schwerem, sexuellen Missbrauch wurden am Montag am Landesgericht Klagenfurt verhandelt: Ein Behindertenbetreuer (30) verging sich an vier Buben (alle zwischen 10 und 12). Bei den Opfern handelt es sich nicht um Kinder, die er zu betreuen hatte. Sondern um Buben, die er in seiner Freizeit kennen lernte. Zwei Opfer waren Teilnehmer eines Ferienlagers. Sie wurden vom Angeklagten auf einem Campingplatz missbraucht. Richter Gerhard Pöllinger verurteilte den Mann zu zwei Jahren unbedingter Haft. Der Mann ist in Untersuchungshaft. Seinen Job als Behindertenbetreuer ist er los.
Prozess Nummer zwei. Ganz anders war die Situation beim zweiten Missbrauchsprozess: Ein Philippino (16) saß auf der Anklagebank. Der zierliche Bursche mit dem Aussehen eines Volksschülers lockte ein Mädchen (7) in einen Keller, um sich an ihm zu vergehen. Doch das Mädchen wehrte sich und als zufällig ein Hausbewohner in den Keller kam, ließ der Jugendliche von seinem Opfer ab. Das Urteil: Sechs Monaten bedingte Haft verurteilt.
Prozess Nummer drei. Ein 20-Jähriger wurde Montag ebenfalls wegen schweren sexuellen Missbrauchs verurteilt. Obwohl der Bursche wusste, dass seine junge Freundin noch nicht 14 Jahre ist, hatte er sexuelle Kontakte mit ihr. Das Urteil: 15 Monate Haft, davon fünf Monate unbedingt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.











