Ex-Ministerin Hawlicek erhielt Einspieler-Preis 2007
Der Rat der Kärntner Slowenen würdigt mit dem Preis die "korrekte Haltung und mutige Initiativen" der früheren SPÖ-Politikerin Hilde Hilde Hawlicek.
Die frühere Unterrichtsministerin Hilde Hawlicek (SPÖ) ist Trägerin des vom Rat der Kärntner Slowenen und dem Christlichen Kulturverband verliehenen Einspieler-Preises 2007. Die beiden Organisationen würdigen damit "ihre korrekte Haltung und mutigen Initiativen zu innovativen Lösungen beim Ausbau und der Weiterentwicklung des Minderheiten-Schulwesens in Kärnten und im Burgenland".
Würdigung.
Der Rat der Kärntner Slowenen und der Kulturverband erinnerten am Freitag daran, dass es während der Amtszeit Hawliceks 1989 zur Gründung der Höheren Bildungsanstalt für wirtschaftliche Berufe in St. Peter bei St. Jakob im Rosental, der Zweisprachigen Handelsakademie in Klagenfurt (1990), der privaten zweisprachigen Volksschule Hermagoras/Mohorjeva (1989) und der Öffentlichen zweisprachigen Schule in Klagenfurt (1991) gekommen war.
Grundstein gelegt.
Die SPÖ-Politikerin habe auch den Grundstein für die Gründung des zweisprachigen Gymnasiums in Oberwart gelegt, das 1994 unter ihrem Nachfolger Rudolf Scholten eröffnet wurde. Nicht zuletzt sei Hawlicek laut Slowenenrat wesentlich an einer für beide Seiten zufrieden stellenden Lösung der Kärntner Minderheiten-Schulfrage beteiligt gewesen.
Auszeichnung.
Benannt ist die Auszeichnung nach Monsignore Andrej Einspieler (1813-1888), der als Geistlicher, Politiker, Publizist und Volksbildner in Kärnten wirkte. Er war auch Mitbegründer der "Hermagoras-Bruderschaft" und des "Slowenischen Vereines". Der Preis wird an Persönlichkeiten "aus den Reihen des Mehrheitsvolkes" vergeben, die sich um das Zusammenleben der Volksgruppen und um das Verständnis der Mehrheitsbevölkerung für die Anliegen und Sorgen der Kärntner Slowenen besondere Verdienste erworben haben.
Verleihung.
Die Verleihung des Einspieler-Preises an Hilde Hawlicek erfolgt am 28. November um 19 Uhr im Bildungshaus Sodalitas in Tainach. Bisherige Preisträger waren unter anderen Alt-Bundespräsident Rudolf Kirchschläger, der Historiker Anton Pelinka, Bischof Egon Kapellari, der frühere ORF-Generalintendant Gerhard Weis und Kärntens Ex-Landesintendant Gerhard Draxler sowie Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder. Im vergangenen Jahr war der Klagenfurter Historiker, Pädagoge und Psychologe Peter Gstettner mit dem 16. Einspieler-Preis geehrt worden.
Features
Preisverleihung
Die Verleihung des Einspieler-Preises an Hilde Hawlicek erfolgt am 28. November um 19 Uhr im Bildungshaus Sodalitas in Tainach.










