Flucht eines steirischen Polizisten zu Ende
Der flüchtige Polizeibeamte wurde in einem Thermenhotel im Burgenland von Kollegen gefasst.
In einem Hotel in Henndorf-Therme bei Stegersbach (Südburgenland) war Dienstag Nachmittag die Flucht eines steirischen Polizeibeamten zu Ende. Eine Zivilstreife des Postens Jennersdorf hatte zur Mittagszeit das Auto des Gesuchten vor dem Hotel entdeckt und sich auf die Lauer gelegt.
Dienstwaffe. Aufgrund der Tatsache, dass der Kollege seine Dienstwaffe bei sich hatte und offensichtlich verzweifelt war, mussten sie äußerst vorsichtig vorgehen. Sie warteten daher, bis der 38-Jährige sein Hotelzimmer verließ, dann erst griffen die Beamten zu. Ihr Kollege ließ sich widerstandslos festnehmen. Seine Dienstwaffe hatte er da noch bei sich - sie lag in einem Rucksack im Hotelzimmer.
Verschwunden.
Der Beamte hätte am Allerseelentag seinen Dienst bei einer Spezialeinheit in Graz antreten sollen, war jedoch spurlos verschwunden - mit ihm die
Dienstwaffe und 2000 Euro. Angeblich Strafgelder, die der Beamte gestohlen haben soll.
Da in der Polizeiinspektion
ein Abschiedsbrief des schwer
spielsüchtigen Mannes gefunden wurde, in dem dieser von
Selbstmord sprach, wurde eine
groß angelegte Fahndung nach
ihm eingeleitet.
"Unauffällig und nett". In Henndorf-Therme hatte
sich der Polizist am Sonntag ein
Zimmer genommen und dort
die letzten beiden Tage verbracht. Das Hotelierehepaar beschreibt den Gast als "ganz unauffällig und sehr nett".
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Der spielsüchtige Beamte hätte am Allerseelentag seinen Dienst bei einer Spezialeinheit in Graz antreten sollen, war jedoch spurlos verschwun-










