Polizeihundeschule: Heikle Rituale und Striptease in Bayern
Laut Bericht von "Der Spiegel".

Foto © APAHeikle Rituale und Striptease
Bayerische Polizeibeamte haben
nach Informationen des Magazins "Der Spiegel" bestätigt, dass es in
der Polizeihundeschule in Herzogau heikle Rituale und eine
Striptease-Show gegeben habe. Der stellvertretende Leiter der
Polizeihundeschule in der Oberpfalz habe in einer dienstrechtlichen
Vernehmung eingeräumt, dass bei einem Abschlussabend eines
Hundeführerseminars im Jahr 2001 eine Striptease-Tänzerin in der
Einrichtung aufgetreten ist. Er sei davon überrascht worden, sei aber
nicht eingeschritten, um sich nicht unbeliebt zu machen.
Ritual.
Staatsanwaltliche Vorermittlungen nach einer anonymen Anzeige
waren am Freitag eingestellt worden, weil es nach Angaben der Behörde
keinen Hinweis auf strafbare Handlungen in der
Fortbildungseinrichtung gegeben habe. Ein umstrittenes Ritual bei
Lehrgangsabschlussfeiern, bei dem junge Beamte wie Hunde am Halsband
durch das Kasino geführt wurden, hatte das bayerische
Innenministerium inzwischen aber untersagt. Die deutsche
Polizeigewerkschaft warnte unterdessen vor einer öffentlichen
Hetzjagd auf Hundeführer.










