Alaskas einziger Elefant zieht nach Kalifornien um
Elefantendame Maggie im Zoo von Anchorage (US-Staat Alaska) wird bald ein wärmeres Klima genießen. Zoobetreiber gaben Forderungen von Tierschützern nach.

Foto © APDer Transport wurde genau geplant
Maggie, der einzige Elefant im nördlichsten Bundesstaat der USA,
befand sich am Donnerstagabend (Ortszeit) auf dem Weg nach
Kalifornien.
Wie die Zeitung "Anchorage Daily News" berichtete, war der
Dickhäuter in einem Spezialkäfig ohne Zwischenfälle an Bord eines
Frachtflugzeugs der US-Luftwaffe gehievt worden. Von dort sollte sie
zu einem Luftwaffenstützpunkt in Nordkalifornien geflogen werden. Ihr
neues Domizil, ein Wildgehege für ehemalige Zirkus- und Showtiere,
sollte sie dann am Freitag per Lastwagen erreichen.
Tierschützer demonstrierten.
Als Einjährige war Maggie 1983 aus Südafrika nach Alaska gekommen.
In dem kleinen Zoo lebte damals eine asiatische Elefantenkuh namens
Annabelle, die im Dezember 1997 starb. Um das Wohlbefinden des
Dickhäuters war schon vor Jahren ein Streit zwischen Tierschützern
und Zoobetreibern entbrannt. Die Tierschutz-Organisation PETA (People
for the Ethical Treatment of Animals) prangerte 2004 Maggies
"trauriges Leben in Einzelhaft in einer frostigen Umgebung" an. Der
Zoo baute später eine spezielle Elefantenlaufanlage, um die
übergewichtige Dame ins Schwitzen zu bringen und ihr Gewicht zu
senken.
Planung.
Maggies Transport sei über Monate hinweg vorbereitet worden, gab
die Zooleitung bekannt. "Sie fliegt ganz bestimmt Erste Klasse",
versicherte Zoo-Sprecherin Eileen Floyd der Zeitung. Der mehr 3,6
Tonnen schwere Elefant war in den vergangenen Wochen mit Hilfe von
Lockmitteln - Bananen, Melonen und Süßigkeiten - an den
Transportkäfig gewöhnt worden.
Features
Nicht mehr allein
In ihrer neuen Heimat erhält Maggie Gesellschaft von Artgenossen. Ein Dutzend Elefanten leben bereits in dem Wildgehege. Einer von ihnen stammt aus derselben afrikanischen Region, in der Maggie geboren wurde.












