Schwerpunktkontrolle bei Kürbiskernöl in Kärnten
Einige Proben entsprachen nicht den vorgegebenen Qualitätskriterien. Keine Toleranz bei gesundheitsschädlichen Lebensmitteln und falschen Herkunftsbezeichnungen, so Gesundheitsreferent Schantl.

Foto © APADas Öl aus den Kernen der Kürbisse ist beliebt
Im Juli dieses Jahres führte die Lebensmittel-Aufsicht des Landes Kärnten im Auftrag von Gesundheitsreferent LR Wolfgang Schantl in Zusammenarbeit mit der Lebensmitteluntersuchungsanstalt (LMUA) Kärnten und der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) Standort Graz eine landesweite Schwerpunktkontrolle von Kürbiskernöl durch. Dabei wurden die Qualität des Öls sowie die Herkunft der Kürbiskerne untersucht.
Mängel.
"Das vorliegende Untersuchungsergebnis der LMUA Kärnten zeigt, dass einige Proben nicht den vorgegebenen Qualitätskriterien entsprechen", teilte Schantl am Freitag mit. Weiters wären auch Kennzeichnungsmängel festgestellt worden. Unter anderem hätten Kennzeichnungselemente, wie die Chargenangabe oder das Mindesthaltbarkeitsdatum gefehlt. In einem Fall soll es sich sogar um eine irreführende Anpreisung gehandelt haben. Nicht sichere Produkte wären außerdem sofort aus der Angebotspalette der jeweiligen Unternehmer genommen und bereits verkaufte Ware rückverfolgt bzw. vernichtet worden, erklärte Schantl.
Weitere Schwerpunktkontrollen.
Schantl wird die Lebensmittelaufsicht weiterhin mit Schwerpunktkontrollen von Lebensmitteln aller Art betrauen. Bei gesundheitsschädlichen Lebensmitteln und falschen Herkunftsbezeichnungen werde es weiterhin keinerlei Toleranz geben, bekräftigte der Gesundheitsreferent. Konsumenten sollen die Möglichkeit nützen, sich selbst bestmöglich über Produkte zu informieren, indem sie sich direkt beim Erzeuger der Ware nach dem Ergebnis der letzten Untersuchung erkundigen.











