De Menezes mit Attentäter verwechselt
Bereits im August war in einem unabhängigen Untersuchungsbericht
kritisiert worden, der 27-Jährige Brasilianer habe keinerlei Chance
gehabt, seine Unschuld zu zeigen, als er bei der Polizeiaktion am 22.
Juli 2005 in der U-Bahnstation Stockwell mit sieben Kopfschüssen
getötet wurde. Staatsanwälte hatten im jetzigen Verfahren geltend
gemacht, dass die Planung und Ausführung der Anti-Terroraktion durch
zahlreiche einzelne Fehler beeinträchtigt war.
Verwechslung.
Die Terrorbekämpfer hatten de Menezes damals mit dem Attentäter
Hussein Osman verwechselt. Dieser war später mit drei anderen
Terroristen wegen versuchter Bombenanschläge in der Londoner U-Bahn
am 21. Juli 2005 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sie hatten
die Anschläge vom 7. Juli nachahmen wollen, bei denen vier
Selbstmordattentäter in London mit Rucksackbomben 52 Menschen mit in
den Tod gerissen hatten.
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Versprechen
Scotland
Yard wird nun seine Praktik bei der Verfolgung von Terrorverdächtigen
über-











