Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
18. Mai 2013 19:09 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Tonnenweise falsche Euro-Münzen aus China Anti-Baby-Pillen ohne Wirkung: Klagenflut in Kanada Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Tonnenweise falsche Euro-Münzen aus China Anti-Baby-Pillen ohne Wirkung: Klagenflut in Kanada
Zuletzt aktualisiert: 01.11.2007 um 20:20 Uhr

London: Polizei wegen Tötung eines Unschuldigen verurteilt

2005 hat die britische Polizei den 27- jährigen Brasilianer De Menezes mit sieben Kopfschüssen getötet. Die ganze Behörde wurde nun zu einer Geldstrafe von 175.000 Pfund (252.744 Euro) verurteilt.

 Scotland-Yard-Chef Ian Blair erklärte sein "tiefes Bedauern" über den "tragischen Tod" von Menezes

Foto © APA Scotland-Yard-Chef Ian Blair erklärte sein "tiefes Bedauern" über den "tragischen Tod" von Menezes

Gut zwei Jahre nach den tödlichen Kopfschüssen auf einen unbeteiligten Brasilianer ist die britische Polizei wegen Verstoßes gegen Sicherheitsvorschriften schuldig gesprochen worden. Das zuständige Gericht entschied am Donnerstag in London, dass bei dem Einsatz gegen den 27-jährigen Jean Charles de Menezes die geltenden Gesetze nicht beachtet wurden. Menezes war am 22. Juli 2005 mit sieben Schüssen in den Kopf getötet worden, als die Polizei nach den Selbstmordanschlägen in London vom 7. Juli 2005 nach weiteren mutmaßlichen Selbstmordattentätern fahndete.

Irrtum

Bei der Tötung des Terrorverdächtigen hat es Irrtümer gegeben, es sind jedoch keine Straftaten begangen worden, so die Anwälte.

Geldstrafe. Einzelnen Polizisten wurde keine individuelle Schuld an dem chaotischen Vorgehen bei der Verfolgung und Erschießung des Brasilianers zugewiesen. Die Behörde wurde zu einer Geldstrafe von 175.000 Pfund (252.744 Euro) verurteilt. Allerdings kündigte sie umgehend an, in Berufung zu gehen. Die Anwälte der Polizei hatten schon zuvor jede Schuld zurückgewiesen.

Foto

Foto ©

Foto vergrößernFoto ©

Einsatzleiterin unschuldig. Auch die Polizistin Cressida Dick, die den Einsatz gegen Menezes leitete, wurde von dem Gericht für nicht schuldig befunden. Die Fehler wurden demnach bereits bei der Vorbereitung des Einsatzes gemacht. Polizei-Direktor Len Dunvall erklärte, bei dem Einsatz habe es "operationelle und kommunikative Vorgänge" gegeben, die sich "als unangemessen erwiesen". Die Familie Menezes und die brasilianische Regierung hatten sich enttäuscht darüber gezeigt, dass bisher niemand für die Todesschüsse verantwortlich gemacht werden konnte.


Versprechen

Scotland Yard wird nun seine Praktik bei der Verfolgung von Terrorverdächtigen über-prüfen, um Gefährdungen von Unschuldigen so weit-gehend wie möglich auszu-schließen.

Foto

Foto © AP

Bild vergrößernDe MenezesFoto © AP

Steiermark > Graz

Sonnig
Graz
min: 8° | max: 25°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

KLEINE.tv

ÖH-Wahl: "Wetter war zu schön zum Wählen"

Die ÖH-Wahlen 2013 glänzten vor allem mit einer extrem niedrigen Wahlbet...Bewertet mit 5 Sternen

 




Fotoserien

Zyklon "Mahasen" erreicht Bangladesch 

Zyklon "Mahasen" erreicht Bangladesch

 

Events & Tickets

Russisches Staatsballett Tipp

Russisches Staatsballett

29.06.13 Graz
Tickets bestellen


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang