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    Zuletzt aktualisiert: 17.10.2007 um 19:15 Uhr

    "Der Alltag wird unerschwinglich"

    Die steigenden Lebenshaltungskosten drängen die sozial Schwächeren tiefer in die Armut. Streit der Politik schiebt die versprochene Hilfe auf die lange Bank.

    Sozial Schwächere werden in die Armut getrieben

    Foto © APSozial Schwächere werden in die Armut getrieben

    Viele Menschen kommen mit ihrem Einkommen nicht mehr aus", sagt Sozialreferentin Gaby Schaunig. Die Kosten für Energie, Lebensmittel und Wohnen sind innerhalb des letzten Jahres explodiert. Mit 500 Euro beziffert BZÖ-Klubobmann Kurt Scheuch den Anstieg der Lebenshaltungskosten für eine durchschnittliche Familie. "Der tägliche Alltag wird immer unerschwinglicher", bringt Wilfried Gallob, Pensionistenvertreter der SPÖ, die Problematik auf den Punkt. Dass das Leben teurer geworden ist und die sozial Schwächeren in die Armutsgefährdung geraten, ist unstrittig. Über die politischen Möglichkeiten, den Menschen zu helfen, ist aber ein wilder Streit entbrannt.

    Keine Mehrheit im Landtag. BZÖ und ÖVP versagen Sozialreferentin und SPÖ-Chefin Schaunig, mit den Instrumentarien ihres Referates die Betroffenen zu unterstützen. Für die von ihr vorgeschlagenen Erhöhungen des Heizkostenzuschusses und der Mindestsicherung gibt es keine Mehrheit im Landtag. "Man will die Sozialreferentin ärgern und trifft die Armen der Armen", ärgert sich Schaunig tatsächlich.

    Kürzung. Weil Orange und Schwarz die Zustimmung verweigern, müssen Mindestpensionisten sogar eine Kürzung des Heizkostenzuschusses von 150 auf 96 Euro hinnehmen. Die Mindestsicherung will Schaunig um 20 Euro erhöhen, bisher ohne Erfolg.

    "Micktige Vorschläge". Diese Vorschläge werden von BZÖ-Klubobmann Scheuch als mickrig vom Tisch gewischt. Der von Landeshauptmann Jörg Haider versprochene Teuerungsausgleich von 100 Euro sei "mehr als Schaunig geben will".

    Wortmeldungen. "Jede Einmalzahlung hat keine Nachhaltigkeit und ist abzulehnen", sagt Pensionistenvertreter Gallob. Ihre Hilfen seien gesetzlich verankert und "keine beschämende Anstell- und Willküraktion mit Almosencharakter", führt Schaunig an. Haider wiederum verspricht, dass bis Jahresende rund 50.000 Kärntner in den Genuss einer Teuerungsabgeltung kommen sollen. Es könnte sie auch 2008 geben.

    ANTONIA GÖSSINGER

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