17-Jährige wollte Bub in Psychatrie töten
Die unter psychischen Problemen leidende Täterin soll sich in das Zimmer des siebenjährigen Mitpatienten geschlichen und versucht haben, ihn mit einem Plastiksack zu ersticken. Erst vor wenigen Tagen quälte das Mädchen einen Hund zu Tode.

Foto © APADie Universitätsklinik in Innsbruck
Dramatische Szenen haben sich offenbar am
vergangenen Dienstag in der Innsbrucker Kinder- und Jugendpsychiatrie
der Universitätsklinik abgespielt. Wie am Freitag bekanntwurde, hatte
eine 17-Jährige versucht, einen siebenjährigen Mitpatienten zu töten.
Die junge Frau hatte dem schlafenden Buben einen Plastiksack
übergestülpt. Das Kind überstand den Zwischenfall unverletzt.
Unklarheiten.
Unklar war vorerst, ob der Bub durch das Gezerre an seinem Kopf
munter wurde und sich den Plastiksack selbst vom Kopf riss. Möglich
sei auch, dass die Täterin selbst die Tragweite ihrer Handlung
erkannt und ihr Opfer befreit habe. Die 17-Jährige befand sich
mittlerweile über richterlichen Auftrag in Untersuchungshaft,
berichtete die Tiroler Tageszeitung in ihrer Freitagausgabe. Am
Donnerstag fand die erste Einvernahme durch Experten des
Landeskriminalamts für Tirol statt.
Hund gequält.
Die Täterin sei psychisch angeschlagen, hieß es. Vor etwa zehn
Tagen soll die 17-jährige den Hund einer Nachbarin schwer misshandelt
haben - und dabei ähnlich vorgegangen sein wie in der Klinik. Sie
soll dabei dem Tier einen Sack über den Kopf gezogen und dann
zugeschlagen bzw. -getreten haben. Dabei zertrümmerte sie die
Kieferknochen des Hundes mehrfach, weshalb das Tier eingeschläfert
werden musste.
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Fakten
Chefermittler Walter Pupp vom Landeskriminalamt hielt sich am Freitag über die ersten Einvernahmen bedeckt. Es sei Sache des Gerichtes, über einen Sachverständigen die Zurechnungsfähigkeit der Verhafteten zu überprüfen, sagte er. Die Ermittlungen seien noch im Laufen.











