Französische Kids nach "Ratatouille" verrückt auf Ratten
Zeichentrickfilm machte aus Nagern "eine echte Mode".

Foto © PIXARJeder will seinen eigenen "Remy"
Der diese Woche in Deutschland anlaufende
US-Zeichentrickfilm "Ratatouille" hat in Frankreich neuen Schwung in
den Handel mit Hausratten gebracht. "Ratten sind eine echte Mode
geworden", sagte am Montag Gerald Moreau, der eine Internet-Website
zum richtigen Umgang mit den putzigen Nagetieren betreibt.
Jeder will einen "Remy".
Hersteller von Tierbedarf berichten, dass der Absatz von Zubehör
für die Nager seit dem Start des Streifens im Sommer um 40 Prozent
spürbar gestiegen ist. Verantwortlich für den Boom sind offenbar die
jungen Kinobesucher, die "Ratatouille"-Hauptdarsteller Remy ins Herz
geschlossen haben, der ausgerechnet als Ratte Chefkoch werden will.
Hamster sind out.
"Ratten sind viel intelligenter und viel interessanter als Hamster
oder Mäuse", sagte Moreau. "Sie erkennen ihren Namen, hängen sehr an
ihrem Besitzer und lassen mit sich spielen wie Hunde oder Katzen."
Eltern sollten laut Moreau aber genau überlegen, bevor sie sich eine
Ratte ins Haus holen. "Sie sind sehr soziale Tiere und brauchen viel
Zuneigung und Aufmerksamkeit." Keinesfalls sollten ein Männchen und
ein Weibchen zusammen in einen Käfig gesperrt werden: Rattenweibchen
bringen bis zu 15 Babys zur Welt - und das alle drei Wochen.
Features
Überblick
Ratte kocht
Der achte Film der CGI-Animations-Hitfabrik Pixar erzählt die Geschichte einer Ratte in der magischen Welt der 5-Sterne-Chefköche.











