Schock für Kärntner in Türkei: Charter-Jet musste umkehren
Mit Verspätung kehrten gestern am späten Abend 160 Kärntner aus Antalya in die Heimat zurück. Mit ihrem Flugzeug gab es Probleme.
Transitraum des Flughafens der türkischen Hafenstadt Antalya gestern Nachmittag: 160 Kärntner Urlauber warten auf den Heimflug. Sie waren kurz nach 17 Uhr mit einer DC-9 der türkischen Chartergesellschaft "Atlas Jet" Richtung Klagenfurt gestartet. "Das Flugzeug konnte nur wenig Höhe gewinnen. Nach sieben, acht Minuten entschloss sich der Pilot umzukehren und wieder in Antalya zu landen", berichtet Kleine Zeitung-Sportchef Heinz Traschitzger.
Letzter Direkt-Flug. Bereits vor dem Abflug, der ursprünglich für 16 Uhr angesetzt war, gab es Verzögerungen, die den wartenden Passagieren mit "zu dichtem Flugverkehr im türkischen Luftraum" erklärt wurden. "Vom Abfertigungsraum aus sah man hektisches Treiben rund um die Maschine", erzählt Heinz Traschitzger. Der gestrige "Atlas Jet"-Charter sollte der letzte Direktflug Antalya-Klagenfurt im heurigen Jahr werden.
"Stimmung gut". In den Abendstunden wurde alles daran gesetzt, um eine Ersatz-Maschine in die türkische Urlaubsmetropole zu transferieren, um die Kärntner doch noch nach Klagenfurt zu bringen. Der zweite Abflug fand dann mit mehr als fünf Stunden Verspätung gegen 20 Uhr statt. "Die Reisenden tragen die Unannehmlichkeiten und Verzögerungen mit Fassung. Die Stimmung in der Gruppe ist gut", sagte Traschitzger am Abend.











