Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag auf Bus in Kabul
Ein gewaltiger Sprengsatz in einem Wohnviertel riss das Fahrzeug auseinander. Leichenteile wurden in alle Richtungen verstreut.

Foto © APIm Bus befanden sich über 50 Personen
Ein Selbstmordattentäter hat in einem Bus der
afghanischen Streitkräfte einen gewaltigen Sprengsatz gezündet und
Dutzende Menschen mit sich in den Tod gerissen. Ein Stabsmediziner
sprach von mindestens 27 Toten und 21 Verwundeten. Der Anschlag
ereignete sich Samstagfrüh in Kabul. Das Fahrzeug mit mehr als 50
Insassen wurde von der Wucht der Detonation auseinandergerissen, und
Leichenteile wurden in alle Richtungen verstreut.
"Wie eine Atombombe. Ein Polizeioffizier erklärte, er habe die ersten zehn bis 15
Sekunden fast an die Explosion einer Atombombe geglaubt. "Überall war
Feuer, Rauch und Staub", sagte Mohammed Asim. "Es hat viele Opfer gegeben", sagte ein Polizeisprecher in der
afghanischen Hauptstadt. Der Bus sei völlig zerstört. Der Vorfall
ereignete sich in einem Wohnviertel nordwestlich des Zentrums von
Kabul.
Selbstmord-Anschlag? Der genaue Tathergang blieb zunächst unklar. Es habe ausgesehen
wie ein Selbstmord-Anschlag, sagte der Polizeisprecher. Ein Sprecher
des Innenministeriums erklärte dagegen, die Bombe sei möglicherweise
an dem Bus befestigt gewesen.














