Bergtouren werden gefährlicher
Die Klimaerwärmung lässt den Schnee von den Gipfeln schmelzen. Ab heute lehrt Initiative "Berg Bewegt" das richtige Verhalten in luftiger Höhe.

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Harry Kollmitzer, Pressesprecher der Kärntner Bergführer, erinnert sich: "Vor 20 Jahren war es noch möglich, den Großglockner zu besteigen ohne Kontakt mit einem einzigen Felsen zu haben." Wegen der Klimaerwärmung und der schmelzenden Gletscher ist der Schwierigkeitsgrad der beliebten Routen enorm gestiegen. Deswegen bietet heute und morgen die Initiative "Berg Bewegt" auf der Oberwaldhütte in der Glocknergruppe ein Eis- und Gletscherseminar an. "Es ist für Anfänger gedacht, die zwar schon eine Ausrüstung haben aber noch nicht gut damit umgehen können", erklärt Bergführer-Obmann Ernst Rieger. Im Mittelpunkt steht das Gehen auf Schneefeldern und das richtige Verhalten bei einem Sturz.
Schwierige Kletterpartien. "Wo man früher phasenweise lediglich über Schnee ging, muss man heute teils sehr schwierige Kletterpartien überstehen", erklärt Kollmitzer. Trotz dieser steigenden Gefahr, der Großglockner-Boom hält an. Bis zu 180 Menschen täglich erklimmen in Bestzeiten den Gipfel. Der Großteil steigt von Kals in Osttirol ein, ein Drittel startet von der Kärntner Seite. "Das liegt zum Teil an der Maut und zum Teil auch daran, dass Routen wie über das Hoffmanns Kees schwierig geworden sind.
102 Bergführer. 102 Bergführer weisen den rechten Weg. 30 sind hauptberuflich unterwegs. Sie kommen auf über 45 Führungswochen pro Jahr.
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Zum Seminar bekommen Sie Informationen im Bergführerbüro unter der Telefonnummer (0 48 24) 27 00.









