Italien feiert "Robin Hood" der Pasta-Hersteller
Nudelproduzent hat versucht, mit dem Lohn seiner Arbeiter auszukommen. Nach 20 Tagen war er pleite. Er erhöht daher das Einkommen der Leute ab 2008 um 200 Euro.

Foto © APPasta-Hersteller erhöht Lohn seiner Mitarbeiter
Mit einem kuriosen Experiment hat ein Pasta-Produzent aus Mittelitalien für Furore gesorgt: Enzo Rossi wollte einen Monat lang von dem Gehalt leben, das er seinen Arbeitern in der Fabrik "Maccheroncini di Campofilone" in der Nähe von Ascoli Piceno zahlt.
Das Resultat: Obwohl er jeden Euro zwei Mal herumdrehte, war er bereits nach 20 Tagen ohne Geld.
200 Euro mal 20.
"Wenn man plötzlich kein Geld mehr hat, dann fühlt sich das an, wie 20 Meter unter Wasser zu sein und keinen Sauerstoff mehr zu haben", erklärte der 42-Jährige Unternehmer - und er befand, dass es unverantwortlich sei, seinen Angestellten ein solches Leben zuzumuten. Prompt erhöhte der Nudelfabrikant allen 20 Mitarbeitern seines Unternehmens das Gehalt um 200 Euro.
Vorzeigeeffekt ging in die Hose.
Dabei war das Ganze eigentlich als Erziehungsmaßnahme für seine Töchter, beide im Teenager-Alter, gedacht: Enzo Rossi wollte ihnen zeigen, wie Normalverdiener in Italien leben und wie es sich anfühlt, mit eingeschränkten finanziellen Mitteln auskommen zu müssen. Deshalb wollten seine Frau und er einen Monat lang mit jeweils 1000 Euro über die Runden kommen.
Die Familie kaufte in günstigen Supermärkten ein und erlaubte sich lediglich zwei Besuche in einer preisgünstigen Pizzeria. Aber nach der Bezahlung von Versicherungen und Rechnungen war das Portemonnaie trotz allem nach nur 20 Tagen leer.
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Fakten
Unter Pasta vesteht man generell italienische Teigwaren (Nudeln, auch Kuchenteig) aus Hartweizen-
grieß, Kochsalz und Wasser in vielen Größen und Formen.
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Nicht ohne meine Spaghetti!Foto © AP










