Das Projekt Seetramway ist noch nicht vom Tisch
Das Projekt Seetramway ist nicht vom Tisch Der Start des Straßenbahnprojekts für Klagenfurt verzögert sich um zwei Jahre. Trotz Finanzkrise wird an dem Vorhaben weiter gearbeitet.

Foto © WeichselbraunEin Straßenbahnwagen "von damals"
Stillstand kommt für die Straßenbahn-Liebhaber Kurt Peterle und Burkhard Hager nicht in Frage. Seit Jahren zieht Peterle die Fäden mit den Nostalgiebahnen in Kärnten, um die Straßenbahn in Klagenfurt wieder einzuführen.
Eigentlich hätte mit der Realisierung des Projektes Seetramway bereits 2011 begonnen werden sollen - aufgrund der Wirtschaftskrise wurde der Starttermin nun um zwei Jahre verschoben. Dennoch wird die Wartezeit genutzt und im Hintergrund weiter geplant. "Dabei ist uns die Kärntner Sparkasse eine große Unterstützung", so Peterle. "Momentan noch moralisch", sagen Alois Hochegger, Sparkasse-Vorstandsvorsitzender, und Karl Nedwed, Vorsitzender des Vorstandes der Privatstiftung der Kärntner Sparkasse.
Modell in Auslage
Momentan demonstrieren sie ihre Unterstützung darin, dass das Projekt Seetramway in einer Auslage der Sparkasse am Neuen Platz (10.-Oktober-Straße) zur Schau gestellt wird. Dort sind Modelle und Pläne ausgestellt. "Mit der Unterstützung ist es nun möglich, mit den Detailplanungen zu beginnen, um den Behörden ein einwandfreies Projekt vorzulegen", so Peterle.
Geplant sind zwei Straßenbahnlinien, eine Ring- und eine Schlossbahn mit 2,5 und 0,5 Kilometern am See zu errichten. Die Kosten für die Projekt-Realisierung belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro. Zirka 1,5 Millionen Euro bringen die Nostalgiebahnen ein. Der restliche Betrag soll von Sponsoren, EU, Bund, Land und Stadt kommen.
Features
Fakten
Initiatoren. Verschönerungsver-ein mit Kurt Peterle, Nostalgiebahnen mit Hansgeorg Prix und Architekt Harald Omansiek.
Kosten. Rund 5,5 Millionen Euro kostet die Projekt-Realisierung.
Start. Wurde um zwei Jahre, auf 2013 verschoben.
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Die Strecke

Grafik vergrößernDie rote Linie zeigt die vorgesehene Trasse für die TramGrafik © kk/Omansiek












