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    Zuletzt aktualisiert: 18.08.2007 um 13:55 Uhr

    Deutsche in Afghanistan entführt

    Frau aus Schnellrestaurant verschleppt. Ein Toter bei Schießerei auf der Flucht.

    Foto © APA

    Eine deutsche Frau ist nach Angaben des afghanischen Innenministeriums am Samstag in Kabul von Bewaffneten verschleppt worden. Ein Sprecher des Ministeriums teilte mit, die Frau sei gegen 10.30 Uhr MESZ (13.00 Uhr Ortszeit) aus einem Restaurant im Westen der Hauptstadt entführt worden. Die Täter seien mit Pistolen bewaffnet gewesen, erklärte Behördensprecher Semerai Bashari. Über die Identität der Frau sagte er nichts.

    Jugendliche Bande. Die Deutsche ist möglicherweise nicht von den radikalislamischen Taliban verschleppt worden. Nach ersten Hinweisen habe womöglich eine Bande von Jugendlichen die Frau entführt, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag in Berlin erfuhr. Demnach soll die Frau für eine Nicht-Regierungsorganisation (NGO) in Afghanistan tätig gewesen sein. Ein Geheimdienstmitarbeiter erklärte, die Bewaffneten hätten vor dem Schnellrestaurant angehalten, ein Mann sei ausgestiegen und habe im Lokal eine Pizza bestellt. Zwei weitere Männer warteten vor dem Lokal, ein Mann blieb in dem geparkten Wagen sitzen. Dann habe der Bewaffnete in dem Lokal eine Pistole gezogen, sei zu einem Tisch gegangen, an dem die Frau mit ihrem Freund gesessen sei, und habe sie mitgenommen. Über das Schicksal des Freundes war zunächst nichts bekannt.

    Ein Toter. Polizisten, die wegen der Entführung alarmiert worden waren, entdeckten das schnell fahrende Fluchtfahrzeug und eröffneten das Feuer. Sie verfehlten den dunkelgrauen Toyota aber und trafen stattdessen ein Taxi, dessen Fahrer getötet wurde. Für die Mitarbeiter der Vereinten Nationen wurde am Samstagnachmittag eine Ausgehsperre verhängt. Während der Ermittlungen zu der Entführung sollten sie an Ort und Stelle bleiben, verlautete aus UN-Kreisen. Auch für andere Ausländer wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.

    Weitere deutsche Geisel. Seit dem 18. Juli befindet sich der deutsche Bauingenieur Rudolf Blechschmidt in der Provinz Wardek in der Gewalt der Taliban. Sein gemeinsam mit ihm verschleppter Kollege Rüdiger Diedrich wurde von den Entführern erschossen. Am Mittwoch kamen bei einem Bombenanschlag in der Nähe von Kabul drei deutsche Polizisten ums Leben. Außerdem wurden am 19. Juli 23 Südkoreaner in Afghanistan entführt. Zwei männliche Geiseln wurden seither getötet, zwei Frauen wurden freigelassen.


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