Indonesien: Tsunami-Warnung nach Erdbeben aufgehoben
Erdbeben dauerte über eine Minute lang und versetzte die Bevölkerung in Panik. Die Tsunami-Warnung wurde jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgehoben.

Foto © APATotale Zerstörung: 2004 hinterließ der Tsunami in Indonesien ein Bild des Schreckens
Der Osten Indonesiens ist am Donnerstag von
einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Die Behörden gaben nach
dem Erdstoß eine Tsunami-Warnung heraus, die jedoch kurze Zeit später wieder aufgehoben wurde.
Seebeben.
Nach Angaben der
US-Erdbebenwarte hatte das Beben in der Molukken-See die Stärke
sieben und ereignete sich gut 30 Kilometer unter dem Meeresboden.
Indonesische Behörden sprachen allerdings von einer Stärke von 6,6.
Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Das Erdbeben, das im Dezember 2004 den Tsunami auslöste, hatte die Stärke 8,5.
Panik.
Behörden und Augenzeugen berichteten, die Menschen seien in Panik
aus ihren Häusern geflüchtet. Das Beben habe fast eine Minute
gedauert, erklärte George Rajaloa in der Stadt Ternate auf der
Inselkette der Molukken.
Erschreckende Naturkatastrophe.
Der Tsunami vor zweieinhalb Jahren hat vor allem in Indonesien verheerende Schäden verursacht. Mehr als 180.000 Menschen waren dabei ums Leben gekommen, darunter auch Österreicher. Neben Indonesien waren auch Malaysia, Thailand, Indien und Sri Lanka betroffen. Ingesamt starben bei der Naturkatastrophe 230.000 Menschen.
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Fakten
Indonesien liegt in einer seismologisch äußerst aktiven Region, dem so genannten Ring aus Feuer.











