Internationales Uni-Bibliotheksranking: Leoben und Wien Platz sieben
Bei insgesamt 76 freiwillig teilnehmenden Hochschulbibliotheken im jährlichen BIX-Leistungsvergleich.

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Wie bewähren sich Bibliotheken als
Informationsvermittler, Bildungspartner und Treffpunkte? Antworten
darauf kann u.a. der jährliche Leistungsvergleich im Bibliotheksindex
BIX des Deutschen Universitätsbibliotheksverbands e.V. (DBV) geben.
Von heuer insgesamt 76 derartigen Hochschuleinrichtungen aus
Deutschland, Österreich und Slowenien finden sich die
Lehrbuchsammlungen der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VU)
und der Montanuniversität Leoben auf Platz sieben - und somit auf
bester österreichischer Stelle.
"Wissenshorte".
In der Gesamtbewertung im wissenschaftlichen Bereich teilen sich
Bibliotheken in Mannheim, Regensburg und Göttingen den ersten Platz.
Als beste österreichische "Wissenshorte" teilen sich die VU und die
Montanuni zusammen mit einer Bibliothek in Hannover Platz sieben. Die
Einrichtung der Med Uni Graz folgt gemeinsam mit Bibliotheken in
Freiburg und Stuttgart an neunter, jene der Universität Graz bzw. in
Düsseldorf und Oldenburg an elfter Stelle.
Bücherbestand.
Die Bibliothek der Wirtschaftsuni Wien nimmt zusammen mit
Einrichtungen in Magdeburg und Schwäbisch Gmünd Platz 15 ein, gefolgt
von der Medizinischen Uni Wien und Lehrbuchsammlungen in Saarbrücken
und Offenburg auf Platz 16. Die Universitätsbibliothek Innsbruck
wurde mit einer "Kollegin" in Albstadt-Sigmaringen an 23. Stelle
gereiht; die der Uni Wien zusammen mit einer Einrichtung in
Nürtingen-Geislingen an 25. sowie die der Wiener Technischen Uni an
26. Stelle. Der Bücherbestand der Uni für Musik und Darstellende
Kunst in Graz nimmt mit Platz 33 die letzte Stelle ein.
Disziplinen.
Der BIX stellt ein freiwilliges Vergleichsinstrument für
öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken dar. Laut einer
BIX-Information bekommt jede teilnehmende Einrichtung für ihre
Leistungen Punkte in den folgenden vier "Disziplinen": Angebot
(Welche Infrastruktur kann die Bibliothek für die Nutzung anbieten),
Nutzung (Wie werden die angebotenen Dienstleistungen von den Kunden
angenommen), Effizienz (Wie kosteneffizient werden die angebotenen
Dienstleistungen erbracht) und Entwicklung (Sind ausreichend
Potenziale für zukünftige Entwicklungen vorhanden).











