Ehemals dickster Mann der Welt will Leidensgenossen helfen
Der Mexikaner Manuel Uribe kam zu seinen besten Zeiten auf ein Gewicht von 560 Kilogramm - nun plant er ein Zentrum für Fettleibige.

Foto © APUribe bei seiner Hochzeit im Oktober
Nach einer erfolgreichen Diät will der ehemals dickste Mann der Welt nun Leidensgenossen helfen. Bei Recherchen habe er allein 15 weitere Bewohner in und um das
mexikanische Monterrey gefunden, die ebenfalls mindestens 200 Kilo wiegen, sagte der Mexikaner Manuel Uribe am Mittwochabend (Ortszeit) in seiner Heimatstadt.
Eigene Stiftung. Ihnen wolle er mit einer eigenen Stiftung helfen. Uribe bat um Spenden, um ein Zentrum für Fettleibige aufbauen zu können. Dort sollten extrem Übergewichtige unter medizinischer Aufsicht lernen, maßvoll zu essen und abzunehmen, und anschließend das Gelernte weiterverbreiten.
560 Kilogramm. Uribe war im vergangenen Jahr vom Guinness-Buch der Rekorde als
dickster Mann der Welt geführt worden. Er wog 560 Kilo, bevor er mit einer Radikaldiät binnen zwei Jahren 230 Kilo abnahm. Ende Oktober heiratete er die Witwe eines engen Freundes, der bei seinem Tod ebenfalls 250 Kilo wog.
Zahlreiche Fettleibige. Die Region Monterrey beherbergt offenbar zahlreiche extrem
Fettleibige. Anfang Oktober war dort ein 450 Kilogramm wiegender Mann nach einem Herzinfarkt gestorben. Anfang dieser Woche war ein 38-Jähriger ins Krankenhaus eingeliefert worden, der 250 Kilo auf die Waage brachte, auch eine 230 Kilogramm wiegende Frau musste ärztlich
behandelt werden.
Mexiko hat nach den USA weltweit die meisten extrem übergewichtigen Menschen.
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Fakten
Uribe leidet seit 16 Jahren an Fettsucht. Wegen seines Gewichts kann er bis heute sein Bett kaum verlassen. Bis zum Alter von 22 Jahren arbeitete er in den USA. Damals wog der 1,94 Meter große Mann noch 130 Kilogramm.












