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    Zuletzt aktualisiert: 09.07.2007 um 23:30 Uhr

    Pilz-Wächter rüsten gegen Ansturm

    Verschärfte Sammel-Bestimmungen im Friaul mit Prüfung und Lizenz machen heimische Wälder zum Magnet für Pilzsammler aus Italien. Strengere Kontrollen als Gegenmaßnahme.

    Leicht machen es die Behörden in Friaul-Julisch-Venetien den Liebhabern von Pilzen nicht...

    Foto © APALeicht machen es die Behörden in Friaul-Julisch-Venetien den Liebhabern von Pilzen nicht...

    Leicht machen es die Behörden in Friaul-Julisch-Venetien den Liebhabern von Pilzen nicht: Bevor sammelfreudige Schwammerklauber oder Pilzesucher in die Wälder - zumeist Staatsforste - strömen dürfen, müssen sie eine einschlägige Schulung samt Prüfung absolvieren. Mit dieser neuen Bestimmung wurde die bisher schon strenge Handhabung noch verschärft. Denn bereits seit dem Jahr 2000 war im Friaul eine Sammler-Lizenz zu lösen, die für Einheimische 30, für Auswärtige 40 Euro kostet und zum Sammeln für drei Kilo Pilze für den jeweiligen Tag berechtigt. Diese Lizenz wurde heuer um rund drei Euro erhöht.

    Geldstrafen. Dies und die neu eingeführte Prüfung dürfte noch mehr Italiener als bisher in österreichische Wälder locken. Hier rüsten die Pilzwächter jedenfalls für einen Ansturm: Neben der Exekutive, die seit Jahren bei Verkehrskontrollen ihr Auge vermehrt auf's Innere von (italienische) Autos legt und teils ungeheure Mengen von Pilzen zutage fördert, werden jetzt auch die Kärntner Bergwacht mit ihren 400 ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie die Jagdschutz- und die Fischereiaufsichtsorgane das Sammelgeschehen überwachen. Wer mehr als die in der Kärntner Pilzverordnung erlaubten zwei Kilogramm Pilze pro Tag aus dem Wald trägt, muss mit Geldstrafen rechnen. "Der Strafrahmen ist mit maximal 7260 Euro festgelegt", sagt Gernot Ogris von der Naturschutzabteilung des Landes.

    Pilze werden verschenkt. Die unerlaubten Pilzmengen werden - wie schon in den vergangenen Jahren - den Sammlern abgenommen und an Heime oder andere Einrichtungen verschenkt. Dazu werden heuer in Kärnten erstmals geprüfte Pilzberater eingesetzt. Sie sollen die beschlagnahmten Pilze vor der Weitergabe auf essbare und giftige Exemplare überprüfen. "Fünf Personen wurden als Pilzberater ausgewählt", erklärt der Klagenfurter Richter Herbert Pötz, Fachgruppenleiter für Pilzkunde im Naturwissenschaftlichen Verein. "Für Oberkärnten ist dies Willi Berndt aus Paternion, für Villach Astrid Zindler vom Treffener Pilzmuseum, Klagenfurt betreue ich, den Raum östlich davon Leopold Amlacher und Südkärnten Georg Waska."

    REGINA ROTHAUER

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