24-Jähriger schoss auf Mädchen und tötet sich selbst
Ein tödliches Beziehungsdrama spielte sich am Freitag an einer Berufsschule in Deutschland ab: Ein 24-jähriger Mann schoss seine 16-jährige Ex-Freundin an und tötet sich anschließend selbst.

Foto © APAPolizisten an der Schule in Kusel
Tödliches Beziehungsdrama an einer Schule im
pfälzischen Kusel: Ein 24-jähriger Mann hat am Freitagmorgen vor
einer Berufsschule eine Schülerin angeschossen und sich kurz darauf
selbst getötet. Wie das Polizeipräsidium Westpfalz mitteilte, schoss
sich der Täter in den Kopf, als Streifenbeamte ihn wenige Minuten
nach der Tat festnehmen wollten. Der 24-Jährige soll in der
Vergangenheit eine Beziehung zu der 16-Jährigen gehabt haben, die von
dem Mädchen vor einem Jahr abgebrochen wurde.
Flucht in die Schule.
Am Freitag hatte der junge Mann offenbar nochmals versucht, sich
der Schülerin zu nähern, die daraufhin vor ihm in die Schule fliehen
wollte. Die 16-Jährige erlitt nach Polizeiangaben einen Schuss in den
Oberschenkel und wurde in eine Klinik gebracht. Die Verletzung sei
nicht lebensbedrohlich. Der schwerstverletzte Täter konnte am Tatort
zunächst reanimiert werden, starb jedoch noch am Freitagvormittag im
Krankenhaus.
Polizei stellte Täter.
Wie der Kuseler Bürgermeister Jochen Hartloff berichtete, rannte
der Täter nach dem Schuss auf die Schülerin zunächst bewaffnet ins
Schulgebäude und drang in einen Klassenraum im ersten Obergeschoss
ein. Dort sprang er aus einem Fenster und flüchtete in Richtung
Stadtzentrum. Rund 300 Meter von der Schule entfernt sei er von
Polizisten gestellt worden. Bei der Festnahme erschoss er sich selbst.
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Fakten
Wie Polizeisprecher Arno Heeling berichtete, versuchten die Beamten den 24-Jährigen festzunehmen. Dabei habe er eine Waffe gezogen und gegen sich selbst gerichtet.











