Tödlicher Nachbarstreit - Frau erstochen
Ein vermutlich geisteskranker Oberösterreicher tötete seine Nachbarin mit dem Messer, ihr Sohn wurde schwer verletzt.

Foto © APASpurensicherung nach der Messerattacke
Ein 40-jähriger Oberösterreicher aus Gunskirchen im
Bezirk Wels-Land hat Samstagnachmittag seine 75-jährige Nachbarin mit
einem Messer getötet. Ihren 53-jährigen Sohn hat er schwer verletzt.
Weil er auch auf die alarmierte Polizei losging, gaben die Beamten
mehreren Schüsse auf den mutmaßlichen Täter ab, wodurch dieser
ebenfalls verletzt wurde, wie die Sicherheitsdirektion mitteilte.
Vermutet wird, dass er an einer Geisteskrankheit leide.
Stich ins Herz.
Der Verdächtige drang gegen 12.40 Uhr in die Wohnung seiner
Nachbarin ein. Er traf noch im Eingangsbereich auf sie und versetzte
ihr mehrere Stiche im Brustbereich. Die Frau stürzte tödlich verletzt
zu Boden. Dann ging er mit dem Messer weiter in die anderen Räume, wo
er ihren Sohn vorfand. Auch auf diesen ging er mit dem Messer los. Er
wurde ebenfalls im Brustbereich schwer verletzt, einer der Stiche
ging ins Herz. Er musste später im Linzer AKH notoperiert und in
künstlichen Tiefschlaf versetzt werden. Sein Zustand ist stabil.
Mit Schüssen gestoppt.
Als der Täter die alarmierten
Polizisten sah, ging er mit gezücktem Messer auf sie zu und war nur mit Schüssen zu stoppen. Sie trafen den
Verdächtigen im Bein-, Bauch- und Schulterbereich. Lebensgefahr besteht nicht.










