Bombenalarm am Strand von Bibione
Ein handgemachter Sprengkörper in einem Rucksack sorgte unter den Touristen für Panik.

Foto © APADer Österreicher liebstes Reiseziel: Italien
Ein Teil des Strands von Bibione ist am Mittwoch wegen
Bombenalarms gesperrt worden. Badende mussten einen breiten
Strandteil räumen, nachdem ein Bademeister einen verlassenen Rucksack
entdeckt hatte, aus dem elektrische Drähte hingen. Auf dem Rücksack
war ein Blatt geklebt, auf dem in nicht korrektem Italienisch Slogans
gegen den Westen und gegen die italienische Friedensmission in Irak
und Afghanistan geschrieben waren.
Strandabschnitt gesperrt. Polizeikräfte umzäumten den Teil des Strands, auf dem der Rucksack
gefunden wurde und der Zugang wurde Badenden verboten. Die
Feuerwehrleute öffneten den Rucksack, in dem eine selbst gebastelte
Handbombe gefunden wurde, die jedoch nicht explodieren konnte.
Fakten
Vor allem viele Deut-
sche und Öster-
reicher finden Gefallen am Baden und Ent-
spannen an den ein-
ladenden sehr flachen Sandstränden.
Erinnerungen an Unabomber. Der verlassene Rucksack hatte Befürchtungen erweckt, dass wieder der geheimnisvolle Sprengfallenbastler Unabomber am Werk sei. 1996 war in dem auch von Österreichern stark frequentierten Badeort Bibione ein Sprengkörper entdeckt worden. Dieser explodierte in den Händen des Bademeisters, der ihn entdeckt hatte, ohne ihm zu schaden. Die italienischen Behörden gehen davon aus, dass der geheimnisvolle Terrorist, der seit 1994 bereits Dutzende von Sprengfallen in Friaul und Veneto gelegt hat, ein Psychopath voll Hassgefühlen oder Geltungsdrang ist.
Features
Fakten
San Michele al Tagliamento ist eine Stadt an der Adriaküste in Italien. Bekannt ist sie vor allem für den Sommertourismus im Stadtteil Bibione, der jedes Jahr sehr viele Urlauber in die Stadt führt.











