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  • 23. April 2014 15:10 Uhr | Als Startseite
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    Fall "Maddie": Volle Konzentration auf Einbrecher Fährunglück vor Südkorea: 150 Todesopfer bestätigt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Fall "Maddie": Volle Konzentration auf Einbrecher Fährunglück vor Südkorea: 150 Todesopfer bestätigt
    Zuletzt aktualisiert: 28.06.2007 um 08:41 Uhr

    Wetter-Kapriolen: Niederösterreicher saßen auf Helgoland fest

    Meterhohe Wellen machten eine Rückkehr der Schülergruppe nach Hamburg unmöglich. Und während in Nordeuropa ein Sturmtief mit Orkanböen wütet, herrscht im Süden des Kontinents eine Hitzewelle. In Südafrika hingegen fiel Schnee.

    Italien stöhnt unter tropischen Temperaturen

    Foto © APAItalien stöhnt unter tropischen Temperaturen

    Einen Tagesausflug auf die deutsche Nordseeinsel Helgoland hat eine niederösterreichische Schulklasse wegen eines Sturmtiefs unfreiwillig verlängern müssen. Genauso wie 400 andere Passagiere, die am Dienstag mit einem Schiff aus Hamburg gekommen waren, saßen die 35 Jugendlichen auf der Insel fest, bestätigte der Begleitlehrer des BG/BRG Schwechat, Manfred Lohr, der Austria Presse Agentur am Mittwochabend.

    Meterhohe Wellen. Die Schüler waren auf Projektwoche in Hamburg und wollten Helgoland für einen Tag besuchen. Wegen eines Sturmtiefs und angeblich zehn Meter hoher Wellen konnte das Schiff aber nicht mehr Richtung Festland ablegen. Nach zwei Tagen in einem Turnsaal haben die Schüler dann am Donnerstag die Heimreise angetreten. Wie der Direktor des BG/BRG Schwechat, Richard Dech, der Austria Presse Agentur sagte, wurden die Betroffenen am Vormittag mit einem Katamaran auf das Festland in die Stadt Cuxhaven gebracht.

    Gut betreut. Die Schüler und Lehrer sollten am Donnerstag um 19.00 Uhr nach Österreich fliegen und in Schwechat landen, so Dech. "Zur Zeugnisverteilung sind sie also rechtzeitig wieder da", meinte der Direktor. Die Betroffenen hätten den Vorfall gut überstanden. Auch die Nächte im Turnsaal seien entsprechend verlaufen. Die deutschen Lehrer auf Helgoland hätten sich "sehr bemüht", um den Niederösterreichern den unfreiwilligen Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

    Hitze und Schnee. Indes starben in Südeuropa und der Türkei bei den extremen Temperaturen bis zum Mittwoch mindestens 50 Menschen. Im Norden Europas wütete dagegen ein Sturmtief mit Orkanböen und starkem Regen. Ganz andere Probleme hatten die Menschen im auf der Südhalbkugel herrschenden Winter. Bei Temperaturen von bis zu minus neun Grad waren in den vergangenen Wochen in Südafrika bereits mehr als zwei Dutzend Menschen ums Leben gekommen.


    Fakten

    Ursache für die große Hitze im Süden Europas und auf der Balkanhalbinsel ist der trockene Sahara-Wind, der heiße Luftmassen aus Afrika bringt. Tunesien lag am Sonntag und Montag unter einer Hitzeglocke mit Temperaturen von knapp 50 Grad - das gab es zuletzt 2004. Für Dienstag sagten die Meteorologen "kühlere" Temperaturen von 35 Grad voraus.

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    Schnee in SüdafrikaFoto © APA

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