Deutscher Reisebus in Tirol abgestürzt: ein Toter
Großalarm südlich von Reutte: Bus kollidierte mit Lkw und stürzte 50 Meter in die Tiefe. Die aus Deutschland stammenden Fahrgäste wollten in Tirol Urlaub machen.

Foto © APAMit vereinten Kräften versuchen deutsche und österreichische Rettungskräfte, die Opfer zu versorgen
Bei einem schweren Busunfall am Katzenberg
südlich des Tiroler Bezirksortes Reutte ist am Donnerstagnachmittag
ein Businsasse getötet worden. Dem Unglück an der Fernpassroute war
die Kollision mit einem in Richtung Norden fahrenden Lkw-Zug
vorangegangen.
Zahlreiche Verletzte. Laut Rotem Kreuz wurden sechs der 50 Fahrgäste schwer verletzt. 44
Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon. Sie wurden von den
Rettungskräften versorgt, die auch aus angrenzenden Bezirken
zusammengezogen worden waren.
Kollision mit Lkw. Unmittelbar vor dem Unglück an der kurvenreichen
Fernpassbundesstraße dürfte der Bus mit dem Anhänger eines deutschen
Lkw touchiert sein. Auch ein Pkw mit Tiroler Kennzeichen wurde
erfasst. Die Insassen dieses Fahrzeuges blieben laut Polizei aber
unverletzt.
Bus abgestürzt. Der aus Bühl (Baden) stammende Reisebus stürzte rund 50 Meter in
Richtung Ehrenberger Klause. Er blieb nach mehreren Überschlägen in
einer Wiese liegen.
Unglücksursache untersucht. Unklar war, ob der Lkw auf der regennassen zu schnell unterwegs
war oder ein Bremsversagen zu dem Unglück geführt hatte. Dies soll in
Untersuchungen geklärt werden. Der Sattelzug wurde im Auftrag der
Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.
Rettungskräfte. Im Einsatz standen mehrere Hubschrauber aus Tirol und dem
süddeutschen Raum. Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser nach
Reutte, Innsbruck, sowie Pfronten, Garmisch, Murnau und Füssen
geflogen.
Deutsche Pensionisten. Bei den Fahrgästen soll es sich nach ersten Informationen um eine
deutsche Pensionistengruppe handeln, die in Tirol Urlaub machen
wollte. Die Fernpassbundesstraße war am Nachmittag für den gesamten
Verkehr gesperrt.













