Nach Autounfall erschlug aufgebrachte Menge den Beifahrer
Autofahrer fuhr in Texas ein kleines Mädchen an und wollte ihm helfen. Eine wütende Menge stürzte sich auf den Mann. Der zu Hilfe eilende Beifahrer bezahlte dies mit seinem Leben. In Indien hingegen verblutete ein Unfallopfer, weil ihm niemand half.

Foto © APSchock bei der Familie Morales: David Rivas Morales wurde getötet
Nach einem Autounfall mit einem Kleinkind hat
eine aufgebrachte Menge im US-Staat Texas den Beifahrer des
Unglückswagens erschlagen. Die Polizei erklärte, am Dienstagabend
seien während eines Volksfestes 2.000 bis 3.000 Menschen in Austin
unterwegs gewesen. Der Fahrer habe nach dem Unfall angehalten, um
nach dem verletzten Mädchen zu sehen.
Beifahrer getötet.
Er wurde daraufhin von einer Gruppe Männer angegriffen. Der
Beifahrer wollte ihm zur Hilfe kommen und wurde niedergeschlagen. Er
starb an einem stumpfen Trauma, wie die Polizei nach einer Autopsie
erklärte. Das drei oder vier Jahre alte Mädchen wurde mit leichten
Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer entkam der Menge
und kooperiert mit der Polizei.
Radfahrerin verblutet.
In Indien haben indes aufgebrachte Unfallzeugen einem Mädchen vermutlich das Leben gekostet. Die 15-Jährige
war in der Stadt Pune östlich von Bombay auf ihrem Fahrrad von einem
Auto angefahren worden und lag schwer blutend auf der Straße.
"Sie hätte überlebt".
Die empörten Augenzeugen des Unfalls ignorierten das Unfallopfer
und schlugen immer wieder auf den Raser ein - während das Mädchen
eine halbe Stunde auf der Straße lag und verblutete, berichtete die
indische Presse am Donnerstag. "Sie lag in einer Blutlache", sagte
ein Freund der Familie. "Wäre sie in ein Krankenhaus gebracht worden,
hätte sie überlebt."











