Grazer Kunstuni feierte Mumuth-Dachgleiche
Haus für Musik und Musiktheater soll im Sommer 2008 fertig gestellt sein.

Foto © APANeues Gebäude für Orchester-, Chor- und Ensembleproduktionen
Der Bau des Hauses für Musik und Musiktheater der
Kunstuniversität Graz - kurz "Mumuth" - geht in die Endphase: Am
Donnerstagnachmittag lud man zur Dachgleiche. Seit 1963 wurde von
Seiten der damals noch "Muho" (Musikhochschule) genannten Institution
ein Ausbildungsgebäude für Orchester-, Chor- und Ensembleproduktionen
gefordert. Nun ist für den Sommer 2008 der Fertigstellungstermin
geplant. Vorgestellt wurde auch eine Dokumentation des Instituts für
Musiktheater.
Zentrales Anliegen.
KUG-Rektor Otto Kolleritsch machte den Wunsch nach einem solchen
Gebäude zu einem zentralen Anliegen seines Wirkens als Rektor. "Kunst
ist Fantasie, die das Leben durch Schönheit intensiviert und Hoffnung
erzeugt. Österreich hat viel davon in die Welt gesetzt, das
musikalische Österreich im Besonderen", so Kolleritsch bei seiner
Rede. Im Mumuth könnten "hoch begabte und qualifizierungswillige
junge Künstler Spirit in die Gesellschaft tragen".
Eröffnung.
Bauherr des rund 18 Mio. Euro-Projektes ist die
Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die das Gebäude nach
Fertigstellung an die KUG vermietet. Im März des Vorjahres wurde mit
dem Bau begonnen; am 1. Oktober 2008 soll es mit einer Aufführung des
Instituts für Musiktheater von Wolfgang Amadeus Mozarts "Die
Zauberflöte" eröffnet werden.
Neues Buch.
Bei der Gleichenfeier wurde auch das neue Buch
"Grenzüberschreitungen - Musiktheater im T.i.P. von 1997 - 2007"
vorgestellt. Es stellt eine Dokumentation der Arbeit des Instituts
für Musiktheater der KUG dar; Herausgeber ist Institutsvorstand
Christian Pöppelreiter.










