Tierschützer empört über Reklame für "Kröten-Golf" in Australien
Riesige Aga-Kröten vermehren sich explosionsartig und sollen nun als Golfbälle verwendet werden.

Foto © APADas Schicksaal der Tiere steht auf dem Spiel
Tierschützer sind empört über eine australische
Werbekampagne, die das Golfspielen mit lebenden Kröten anpreist. Der
kleine Ort Townsville hatte das perfide Spiel mit den in Australien
als Pest geltenden Riesenkröten als ein Highlight des Lebens in
Nordqueensland herausgestellt.
Keine Lösung.
"Wir sehen ein, dass die Kröten am
besten beseitigt werden, aber ein paar davon mit Golfschlägern zu
traktieren, löst das Problem nicht", sagte Michael Beattie vom
internationalen Tierschutzverein RSPCA am Donnerstag. Die Tiere
würden ohnehin weiterleben.
Tödlich.
An manchen Laichgewässern in Queensland sitzen bis zu 1000 Kröten auf
100 Metern Ufer. Mit ihren giftigen Hautsekreten können die Kröten
sogar große vermeintliche Feinde wie Kängurus töten. Sie haben aus
ihrem Verbreitungsgebiet zum Beispiel schon mehrere Schlangen- und
Waranarten verdrängt.
Features
Fakten
Die Aga- oder Riesenkröten, die mehr als 20 Zentimeter groß werden, stammen ursprünglich vom amerikanischen Kontinent.
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Kröten können sehr schnell zur Landplage werdenFoto © AP
Fakten
Sie wurden 1935 zur Kontrolle von Insekten-Schädlingen nach Australien gebracht. Sie vermehrten sich aber explosionsartig und gelten heute als Pest.









