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Zuletzt aktualisiert: 09.06.2007 um 18:54 Uhr

Leibwächter soll doch Dianas erster Seitensprung gewesen sein

Zehn Jahre nach dem Unfalltod der Prinzessin Diana gibt es wieder Wirbel um das Liebesleben der ersten Frau des britischen Thronfolgers Charles.

Lady Diana: Was ist dran an den Gerüchten?

Foto © APALady Diana: Was ist dran an den Gerüchten?

Neuen Recherchen zufolge soll der königliche Leibwächter Barry Mannakee nun doch der erste Seitensprung in der Ehe der Prinzessin gewesen sein, berichtete die Zeitung "Daily Mail" am Samstag. Gerüchte darüber hatte es schon vor Jahren gegeben, jedoch hatte Diana eine Affäre mit ihrem stattlichen Aufpasser bestritten.

Erotische Beziehung. Die Zeitung stützt sich auf Angaben der britischen Autorin Tina Brown, aus deren neuem Buch "The Diana Chronicles" sie seit Samstag Auszüge veröffentlicht. Brown sei zu der Überzeugung gelangt, dass Mannakee eine erotische Beziehung zu Diana hatte, nachdem sie die Bestätigung dafür durch einen engen Vertrauten der Prinzessin und angesehenen Freund ihrer Familie bekommen habe.

Fakten

Diana starb kurz nach dem Unfall am 31. August 1997, bei dem auch ihr Freund Dodi al-Fayed und der Fahrer der Wagens ums Leben kamen.

Betrogen. Schon bevor der Prinz sich wieder seiner Ex-Freundin Camilla Parker Bowles zuwandte, habe Diana ihn mit Mannakee betrogen. Ein späterer Liebhaber Dianas, ihr Reitlehrer James Hewitt, hatte 1999 in seinem Buch "Love and War" berichtet, dass die Prinzessin ihm gegenüber die Affäre mit Mannakee eingestanden habe. Der Leibwächter wurde 1987 getötet, als er auf seinem Motorrad mit einem Kleinwagen zusammenstieß. Nach britischen Medienberichten glaubte Diana nie an einen Unfall. Sie war der Ansicht, dass Mannakee getötet wurde, weil er zu viel über die zerrüttete Ehe zwischen ihr und Prinz Charles wusste.

Das Verhältnis mit Hewitt hatte Diana 1995 in einem BBC-Interview zugegeben. Später gab es Gerüchte, wonach sie den 1984 geborenen Prinzen Harry mit dem Reitlehrer und nicht mit Prinz Charles gezeugt haben könnte. Hewitt widersprach dem mehrfach. Auch Brown weist dies laut "Daily Mail" in ihrer Diana-Biografie klar zurück, die am 12. Juni auch in Deutschland erscheint. Das Buch ist eines von mehreren, die im Vorfeld des zehnten Todestages von Diana erscheinen. Die Prinzessin war am 31. August 1997 gemeinsam mit dem Ägypter Dodi al-Fayed bei einem Autounfall in Paris getötet worden.


Der Unfall Lady Dianas

Im vergangenen Dezember kam Sonderermittler John Stevens ebenso wie zuvor die französische Polizei zu dem Schluss, dass es sich um einen "tragischen Unfall" handelte. Hauptschuld hatte demnach Dianas Ersatz-Chauffeur Henri Paul, der den Todeswagen mit Tempo 105 gegen einen Pfeiler des Tunnels lenkte. Paul hatte Alkohol und Medikamente im Blut.

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