Behinderten fehlt nun Sprachrohr
Anwalt Horst Sekerka (66) ist ab Donnerstag in Pension. Nun hat Kärnten keinen offiziellen Behindertenanwalt mehr.

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Seit Donnerstag hat Kärnten keinen offiziellen Behindertenanwalt mehr. Denn Horst Sekerka geht nach zehn Jahren und zwei Amtsperioden in Pension. "Noch hat das Land den Posten nicht ausgeschrieben", sagt Sekerka. Sorgen macht er sich aber keine.
Für Notfälle erreichbar. "Das Gesetz schreibt einen Behindertenanwalt vor", sagt der 66-jährige Klagenfurter. Er bleibe für Notfälle telefonisch erreichbar, außerdem gebe es das Behindertenservice des Landes. Kärnten habe jedenfalls noch einiges zu leisten, um behindertengerecht zu werden. "Freie Arztwahl besteht erst, wenn alle Doktoren ohne Stufen erreichbar sind."Einen Mangel an Barrierefreiheit stellt Sekerka auch in vielen Bildungseinrichtungen, Sportstätten, Kinos und öffentlichen Verkehrsmitteln fest.











