Energiekonzern stellt Strom ab: Lungekranke tot
Die Neuseeländerin konnte ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen, der Energielieferant stellte einfach den Strom ab. Die Frau braucht zum Leben allerdings eine Sauerstoffpumpe.

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Die Polizei in Neuseeland hat am Mittwoch
Ermittlungen zum Tod einer Frau aufgenommen, der ein Energiekonzern
trotz einer schweren Krankheit wegen Zahlungsrückständen den Strom
abgestellt hatte. Ein Verwandter sagte in einem Radiointerview, die
vierfache Mutter Folole Muliaga habe den Mitarbeiter von Mercury Energy noch darauf
hingewiesen, dass ihr Überleben vom Funktionieren einer
Sauerstoffpumpe abhänge. Dennoch sei der Strom gekappt worden.
Reanimierung erfolglos.
Kurze Zeit später bekam sie den Angben zufolge Atemschwierigkeiten
und brach zusammen. Dem Notarzt gelang es nicht mehr, die Frau zu
reanimieren. Mercury-Energy-Chef James Moulder äußerte sich bestürzt
über den Vorfall. Es werde untersucht, was genau passiert sei.
Moulder versicherte, die Stromversorgung für das Haus in Auckland
werde wiederhergestellt, nachdem die trauernde Familie dort eine
Nacht im Dunkeln hatte verbringen müssen.
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Fakten
Die 44-Jährige hatte vier Kinder im Alter von 5 bis 20 Jahren. Sie
war Lehrerin, konnte ihrer Arbeit aber wegen der Erkrankung seit
Februar nicht mehr nach-
gehen. Der Zahlungs-
rückstand belief sich nach
Angaben der Familie auf 168,40 neuseeländische Dollar (90,8 Euro).












