Baby nach Sex mit eineiigen Zwillingen: Keiner will der Vater sein
Eine Frau schlief am selben Tag mit zwei Brüdern, die noch dazu eineiige Zwillinge sind. Laut DNA-Test könnten beide als Vater eines Kindes in Frage kommen, welches das "Ergebnis" dieser Liebesnacht ist.

Foto © APADNA-Analyse ergab in beiden Fällen ein 99,9-prozentige Wahrscheinlichkeit
Seit drei Jahren
schon streiten sich zwei Brüder im US-Staat Missouri darüber, wer von
ihnen der Vater eines kleines Mädchens ist, für das die Mutter
Alimente fordert. Der Haken dabei: Die beiden potenziellen Väter sind
eineiige Zwillinge, die - so viel ist sicher - an einem Tag binnen
weniger Stunden mit derselben Frau Sex hatten, ohne dass sie davon
wussten. Der eine ist der Vater, der andere der Onkel, aber wer ist
wer?
Alimente.
Die bizarre Geschichte begann in einer vergnüglichen Nacht nach
einem Rodeo in der Ortschaft Sikeston. US-Medienberichten zufolge
hatte die spätere Mutter nach eigenen Aussagen vor Gericht zunächst
Sex mit Richard, einem ehemaligen "festen Freund", und schlief dann
wenige Stunden später mit dessen Bruder Raymon, den sie ebenfalls
"von früher" kannte. Als die Frau dann feststellte, dass der doppelte
Spaß Folgen hatte, benannte sie Raymon als Vater und forderte
Alimente. Sie sei sich sicher, dass er das Kind gezeugt habe, sagte
sie vor Gericht aus. Der angebliche Vater war gar nicht stolz und
beantragte einen DNA-Test, dem sich dann auch sein Bruder unterzog,
als herauskam, dass er ebenfalls Sex mit der Frau hatte.
Ohne Ergebnis.
Aber so häufig auch heute Kriminalfälle durch DNA-Analysen
aufgeklärt werden, half die moderne Methode im Fall der Zwillinge
nicht. Bei jedem der Brüder, so ergab der Test nämlich, besteht eine
99,9-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass er der Vater des Mädchens
ist. Weil die Frau Raymon zum Daddy erklärt hatte, blieb das
zuständige Gericht dabei, dass er den Unterhalt zahlen müsse. "Kommt
überhaupt nicht in Frage", antwortete dieser und ging in die
Berufung. Erneut zum Vater erklärt, will Raymon nun bis vor den
Obersten Gerichtshof ziehen. "Wenn sich nicht beweisen lässt, dass
ich es war, dann sollten mich die Gerichte in Ruhe lassen", sagte er
dem Sender ABC. Und was den Unterhalt betrifft: "Der Staat sollte
dafür aufkommen."
Vorwüfe.
Richard seinerseits glaubt, dass sich sein Bruder schlicht um die
Alimente drücken und ihn die Zeche zahlen lassen will. "Er war es,
nicht ich", beharrt er. Die Mutter der Brüder und damit - so oder so
- die Großmutter des Mädchens, beklagt derweil, dass sie zwischen
beiden Stühlen sitzt. Ihre Söhne stritten sich und sie wisse nicht,
auf welcher Seite sie stehen solle, wurde die Frau von Medien
zitiert. "Ich habe das Gefühl, dass ich eine Enkelin erhalten, aber
meine Söhne verloren habe."
Features
Fakten
Die Kleine wahrscheinlich nie erfahren, wer wirklich
ihr Daddy ist. Selbst wenn man den gesamten Chromoso-











